Zwei einschlägig vorbestrafte Männer schlugen in Mauthausener Freibad (OÖ) mehrere Scheiben ein, um an Bargeld zu kommen. Während der Aufräumarbeiten musste die Freizeitoase geschlossen bleiben, trotz Hitzewelle. Das Trinkgeld der Mitarbeiter ließen die Diebe mitgehen.
Ein Scherbenfeld hinterließen zwei Einbrecher im Freibad Mauthausen. Die beiden Amtsbekannten – ein 22-Jähriger aus St. Georgen/G. und ein 23-jähriger Ortsansässiger – hatten es in der Nacht zum Donnerstag auf Geld und Getränke abgesehen, schlugen dazu die Scheiben im Kassenbereich und Kiosk ein.
Kein Geld in Kassa
Viel dürften sie nicht erbeutet haben, denn in der Nacht sei kein Bargeld im Freibad, wie Badewart Werner Großauer weiß. Lediglich den Inhalt der Trinkgeld-Kassa nahmen die Einbrecher mit, die kurze Zeit später im Nahbereich gefasst werden konnten und in die Justizanstalt Linz eingeliefert wurden. Zu dem Zeitpunkt hatten sie neben Diebesgut noch Einbruchswerkzeug und Cannabiskraut dabei.
Bad musste geschlossen bleiben
Um die Badegäste durch die Glasscherben nicht zu gefährden und ein ungestörtes Arbeiten der Spurensicherer zu ermöglichen, blieb das Freibad am Tag nach der Tat bis 13 Uhr geschlossen. „Ein paar Leute mussten wir schon wegschicken, es waren aber alle sehr verständnisvoll“, so Großauer.
Schaden höher als Beute
Beide Scheiben wurden inzwischen erneuert, die Kosten dafür sind noch unklar. Sie dürften den Wert des Diebesgutes aber weit übersteigen. Der Verlust des Trinkgeldes schmerzt, doch „wir arbeiten das bis zum 8. September wieder herein“, gibt sich der Badewart kämpferisch. Dann ist für die heurige Saison Schluss und es beginnen die Vorbereitungen auf die Einwinterung.
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