In der Koks-Szene machte er sich einen Namen, auch Prominente sollen zu seinen Kunden gehört haben - bis der Wiener im Gefängnis landete. Für Anton K. offenbar Grund genug, um der Heimat den Rücken zu kehren. Der mittlerweile 50-Jährige wanderte nach Südamerika aus. Doch seiner "Arbeit" dürfte er treu geblieben sein. Denn nun klickten für ihn auch in seiner Wahlheimat Peru die Handschellen. Auf dem Jorge Chávez International Airport - Anton K. wollte über Holland nach Spanien - ließ ihn ein Spürhund auffliegen: Zehn Kilo Kokain hatte er in seinen Koffern versteckt.
Helmut Greiner vom heimischen Bundeskriminalamt: "Wir stehen derzeit mit Peru in Kontakt, um zu überprüfen, ob das Kokain für den österreichischen Markt bestimmt war." Szene-Insider sind aber überzeugt: Jemand wollte Anton K. aus dem Verkehr ziehen und hat ihm das Koks untergeschoben. Der Ex-Dealer wäre niemals mit so einer Menge Koks in den Flieger gestiegen. Schon gar nicht nach Holland oder Spanien.









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