Aus Angst vor Polizei

Pärchen verbrannte Marihuana-Pflanzen am Griller

Vorarlberg
02.07.2021 11:55

Während die Exekutive im grenznahen Kempten (Deutschland) vor der Wohnungstüre stand und auf einen Durchsuchungsbeschluss wartete, versuchte ein hanfliebendes Pärchen am Balkon Beweismittel zu verbrennen - vergeblich. 

Am Donnerstag wurde die Polizei darüber informiert, dass es in einem Stiegenhaus in Kempten verdächtig nach Cannabis riechen würde. Die Exekutive machte sich umgehend auf den Weg, gelangte aber nur bis zur verschlossenen Wohnungstüre. Die Bewohner, ein 28-jähriger Mann und seine 31-jährige Freundin, wollten den Beamten nicht aufschließen.

Vernichtung von Beweismaterial
Zu dem Cannabis-Geruch mischte sich mittlerweile auch eine ordentliche Rauchnote. Als sich die Beamten schließlich gewaltsam Zugang zur Wohnung verschafften, fanden sie das Pärchen am Balkon vor - am angeheizten Griller lagen mehrere offenbar frisch geerntete Hanfpflanzen.

Bargeld und Ecstasy
Nach einer genaueren Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten auch Grow-Boxen mit Marihuana-Pflanzen, die in getrocknetem Zustand in etwa 800 Gramm ausmachen würden. Auch einige Ecstasytabletten und Bargeld in vierstelliger Höhe stellte die Polizei sicher. Das glücklose Pärchen wird mit einigen Anzeigen rechnen müssen. 

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