Um die Ursache für das plötzliche Fischsterben in Kötschach-Mauthen zu finden, zog sich Aufsichtsfischer Günther Wassermann am Montag seine Gummistiefel an und watete durch den Bach. "Auf einmal färbte sich das Wasser schneeweiß", schildert der Gailtaler. Nur wenige Meter weiter traute Wassermann seinen Augen nicht mehr. Er sah eine Frau, die Farbkübel einfach im Kötschacher Bach säuberte.
"Reines Gift"
Wassermann: "Die Farbe ist ja reines Gift!" Der Aufsichtsfischer reagierte sofort und zeigte die Umweltsünderin bei der Polizei wegen der groben Gewässer-Verunreinigung an. Noch ist aber unklar, ob es einen direkten Zusammenhang zwischen der entdeckten Umweltverschmutzung und dem massiven Fischsterben gibt.
Wassermann: "Die Polizei hat Wasserproben gezogen und auch einige verendete Fische wurden für eine genaue Untersuchung eingeschickt." Mehr als 100 verendete Bachforellen wurden bereits aus dem Kötschacher Bach geholt. Die Pächter des Fischereigewässer erleiden so einen sehr hohen Schaden.









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