21.05.2021 09:22 |

Viele Dörfer evakuiert

Feuerwehr bekämpft Großbrand im Westen Athens

Den zweiten Tag in Folge kämpft die griechische Feuerwehr gegen einen Großbrand nahe der Stadt Korinth westlich von Athen. Mit dem ersten Tageslicht sind Freitagfrüh Löschflugzeuge und Hubschrauber eingesetzt worden, um die Flammen einzudämmen, die drohen, einen großen Kiefernwald zu zerstören. Starke Winde behinderten die Löscharbeiten. Verletzt wurde bisher niemand.

„Heute ist die Lage besser“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr im Staatsradio. Die Einsatzkräfte kämpften an mehreren Stellen gegen kleinere Feuer. Es bestehe aber die große Gefahr, dass diese wieder stärker aufflammen könnten.

Dörfer evakuiert, keine Verletzten
Bisher sollen Schätzungen der Behörden zufolge rund 2000 Hektar Wald und mehrere abgelegene Häuser zerstört worden sein. Die Bewohner von 17 Dörfern und zwei Klöstern mussten in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Häuser seien beschädigt worden, es gebe jedoch keine Verletzten, sagte Feuerwehrchef Stefanos Kolokouris am Donnerstag.

Brand brach Mittwochabend aus
Der Brand tobt seit Mittwochabend nahe der Urlaubsortschaft Loutraki und der Region der Stadt Megara rund 60 Kilometer westlich der griechischen Hauptstadt. Das Feuer war in der Nähe des Naturschutzgebiets der Gerania-Bergkette ausgebrochen.

Es ist der erste große Brand in Griechenland in diesem Jahr. In den vergangenen Tagen herrschte im Süden des Landes Trockenheit, vielerorts stiegen die Temperaturen auf rund 30 Grad. Vor drei Jahren starben bei der bisher schwersten Brandkatastrophe des Landes im Badeort Mati nahe Athen 102 Menschen.

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