"Bis jetzt hatte ich die Erwartungen bei Twente noch nicht ganz erfüllt", gestand Janko in niederländischen Medien. Ein Grund dafür seien unter anderem mehrere kleiner Verletzungen gewesen. "Dadurch habe ich Probleme gehabt, meinen Rhythmus zu finden", erklärte der Goalgetter. Auch in der Vorbereitung auf die Rückrunde war er von einer Zerrung im Oberschenkel zurückgeworfen worden. "Ich habe eigentlich erwartet, länger zu brauchen, um in Form zu kommen", sagte Janko.
Gegen Heracles ging aber alles ganz schnell. Janko traf bereits in der 4. Minute aus kurzer Distanz, ließ Tore kurz vor der Pause sowie in der 60. und 70. Minute folgen. Auch das 2:0 durch seinen Sturmkollegen Luuk de Jong bereitete der Niederösterreicher vor, wollte seine Leistung aber nicht überbewerten. "Ich habe dem Team viel zu verdanken. Natürlich bin ich mit dem Spiel zufrieden, aber ich muss auch im nächsten wieder meine Leistung bringen", betonte Janko. "Ein gutes Spiel ist noch lange nicht genug."
Janko teuerster Transfer bei Twente
Hoch waren die Erwartungen an den teuersten Transfer der Clubgeschichte in Enschede tatsächlich gewesen. Fast sieben Millionen Euro hatte sich Twente den Stürmerstar von Red Bull Salzburg im Sommer kosten lassen. Nach einem schwierigen Herbst hatte sich bereits leichte Kritik am Österreicher geregt. Mittlerweile hält er in 18 Ligaspielen aber bereits bei zwölf Toren. Lediglich der belgische Internationale Björn Vleminckx von NEC Nijmegen liegt mit 15 Treffern in der Schützenliste noch vor ihm.
Die zuletzt noch kritischen Fans feierten Janko bei seiner Auswechslung in der 80. Minute mit Standing Ovations. "Jetzt haben sie mich in ihr Herz geschlossen", meinte Janko. "Und ich die Fans auch." Durch den klaren Heimsieg gegen Heracles liegt der Titelverteidiger nur noch einen Punkt hinter Leader PSV Eindhoven auf Platz zwei. Am Sonntag geht es beim Tabellenvierten Groningen weiter. Janko: "Wir haben noch nichts gewonnen und viel vor." Seine persönlichen Ziele: 20 Saisontore und der Meistertitel.
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