Für Werksschließung

MAN-Verhandler näherten sich bei Sozialplan an

Wie geht‘s für die rund 2100 Beschäftigten im MAN-Werk in Steyr weiter? Das war heute wieder Thema bei den Sozialplanverhandlungen zwischen den Betriebsräten und den Anwälten des Lkw-Herstellers. Ergebnis des dreistündigen Gipfels: eine kleine Annäherung!

Nach der ersten Verhandlungsrunde zum Sozialplan, der bei der Schließung des Standorts Steyr in Kraft treten soll, waren die Betriebsräte Helmut Emler und Thomas Kutsam frustriert abgezogen. Das Angebot der Anwälte von MAN war weit weg von jenem, das den Beschäftigten in Deutschland geboten wird.

Heute trafen sich Vertreter des Unternehmens, Anwälte, Betriebsräte und Gewerkschafter wieder in Steyr. Nach rund drei Stunden dauernden Gesprächen gab‘s eine kleine Annäherung. Die Hoffnung der Belegschaftsvertreter ist da, doch für die Mitarbeiter ein ähnlich gutes Paket schnüren zu können wie es in Deutschland bei MAN angeboten wird.

Nachdem die Mitarbeiter mehrheitlich gegen eine Übernahme durch Ex-Magna-Chef Sigi Wolf gestimmt hatten, hat MAN seine Schließungspläne aus der Schublade geholt. Das Werk soll bis Ende 2022 geschlossen werden. Letzte Woche mussten bereits 112 Zeitarbeiter gehen.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Donnerstag, 28. Oktober 2021
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