Guten Morgen

Zu wenig Tests | Zu wenig Klimaschutz

Zu wenig Tests: Ja, man denkt in Sachen Corona-Test-Bereitschaft an das sprichwörtlich „halb volle/halb leere“ Glas, wenn man die neusten Ergebnisse des „Austrian Corona Panels“ studiert, mit dem seit Pandemie-Beginn die österreichische Bevölkerung kontinuierlich befragt wird. Denn zuletzt hat sich die Test-Lust der Österreicher zwar verbessert. Aber das Glas ist dennoch nur knapp zu einem Viertel voll und zu drei Vierteln leer. Soll heißen: Derzeit gehen 23,8 Prozent einmal oder öfter pro Woche zum Test. Der übergroße Rest seltener bis nie: Der Anteil der „Nie“-Tester ist fast punktgenau gleich groß wie jener der „Oft“-Tester. Was sagt der Leiter des Corona-Panels, Universitätsprofessor Bernhard Kittel, zur Test-Freudigkeit der Österreicher? „Insgesamt ist das ein zu geringer Anteil, damit die Teststrategie wirklich als Werkzeug in der Pandemie funktioniert.“ Und so zeigt sich der Wissenschafter recht pessimistisch: Er fürchtet, das Testmanagement könnte denselben Weg nehmen, wie Corona-App und Ampel: nämlich den Bach hinunter. Zu wenig Tests - und wir werden uns bei der Bewältigung der Pandemie noch lange plagen. 

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Zu wenig Klimaschutz. Dieses Urteil ist richtungsweisend: Die deutschen Höchstrichter befinden, dass das Klimaschutzgesetz der schwarz-roten Bundesregierung „zu kurz greift“ und daher zu verschärfen sei, „um die Freiheitsrechte jüngerer Generationen zu schützen“. Sie zwingen die deutsche Regierung, bis Ende kommenden Jahres die CO2-Bestimmungen deutlich zu verschärfen. Eine deutliche Warnung auch an Österreichs in Sachen Klimaschutz so lahmende Politik! 

Einen schönen Tag!

Klaus Herrmann
Klaus Herrmann

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