28.04.2021 16:06 |

Stabilitätsprogramm

Hohe Arbeitslosigkeit und Defizit bis 2024

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden noch sehr lange spürbar sein. Österreich wird bis zum Jahr 2024 Defizite schreiben und unter hoher Arbeitslosigkeit leiden. Das geht aus dem neuen Stabilitätsprogramm hervor, das nun nach Brüssel gemeldet wurde.

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Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hatte bereits angekündigt, beim Budget nachbessern zu müssen. Einerseits wurde für die Bereiche Gesundheit und Wirtschaft mehr Geld ausgegeben, andererseits sind die Einnahmen eingebrochen.

Blümel: „Krisenjahr 2020 hat auch im Budget Spuren hinterlassen“
„Das Krisenjahr 2020 hat auch im Budget tiefe Spuren hinterlassen. Für die Rettung von Gesundheit, Arbeitsplätzen und Unternehmen haben wir viel Geld in die Hand genommen, gleichzeitig sind auch die Einnahmen aufgrund der wirtschaftlichen Situation eingebrochen“, sagte Blümel am Mittwoch. Und fügte hinzu: „Aufgrund der anhaltenden Krise müssen wir auch 2021 noch mehr Mittel zur Verfügung stellen und gleichzeitig wollen wir Investitionen und Wachstum ermöglichen. Daher wird auch das heurige Budgetjahr noch von der Krise geprägt sein, auch wenn wir die Hilfen mit zunehmender Normalisierung Schritt für Schritt zurückfahren können“, so Blümel.

Wirtschaftsleistung wächst heuer um 1,5 Prozent
Laut Prognose des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO wächst die heimische Wirtschaftsleistung im heurigen Jahr um 1,5 Prozent und 2022 um 4,7 Prozent - nach einem Minus in der Höhe von 6,6 Prozent 2020.

Rückgang der Schuldenquote
Aus Sicht des Finanzministeriums soll der Rückgang der Schuldenquote vor allem durch den erwarteten Konjunkturaufschwung getragen werden. Auf dem Arbeitsmarkt dürfte das Vorkrisenniveau erst wieder 2024 erreicht werden.

Kronen Zeitung/krone.at

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