27.04.2021 06:30 |

Gastro-Öffnung

„Froh, überhaupt aufsperren zu dürfen“

Salzburgs Gastronomen sind nach Monaten des Wartens guter Dinge. Die angepeilte Öffnung am 19. Mai sorgt vielerorts für viel Vorfreude. Einziger Wermutstropfen: der Zwei-Meter-Tisch-Abstand und Personenbeschränkungen. „Wirtschaftlich trifft uns das“, sagt Wirt Michael Obernhuber. Die „Krone“ hörte sich um.
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„Grundsätzlich ist das Ganze sehr positiv. Wir freuen uns wirklich sehr“, sagt Michael Obernhuber. Der Chef des Kohlpeter in Salzburg-Liefering ist dieser Tage erfreut: Ab 19. Mai dürfen Gastronomie und Hotellerie unter strikten Auflagen wieder aufsperren – nur vier Personen dürfen in Innenräumen an einem Tisch Platz nehmen, gleichzeitig gilt etwa auch ein Zwei-Meter-Tisch-Abstand.

„Aus wirtschaftlicher Sicht sind diese Regelungen für uns ein Handicap. Wir können nur hoffen, dass die Regeln im Juni aufgeweicht werden – das war auch schon im vergangenen Jahr so“, sagt der Wirt, der sich einen guten Sommer als „Gasthaus der Einheimischen“ erhofft.

Ähnlich sieht das auch Wastlwirt Sebastian Baier aus St. Michael im Lungau. Auch er ist „guter Dinge“, vor allem das Datum vor Pfingsten passe „perfekt“. Nur: „Vor allem in Traditionshäusern, wie auch bei uns, ist die Zwei-Meter-Regel sehr hart. Wir haben auch viele kleinere Stuben“, erklärt der Lungauer.

Er sei gerne bereit, weitere Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, will aber vorerst die Verordnungen des Bundes abwarten. „Wenn die Wohnzimmertests auch bei uns im Haus gemacht werden dürfen, richten wir das gerne ein“, sagt Baier. Der St. Michaeler hat bereits erste Buchungen, noch am Freitag hat er per Mail „die Postfächer seiner Stammgäste geflutet“.

Im Gasthaus Hinterbrühl in der Landeshauptstadt sind die Vorbereitungen für den Neustart großteils abgeschlossen. „Die Vier-Personen-Regel kennen wir bereits aus dem Vorjahr, wir werden wieder unsere Plexiglas-Scheiben verwenden“, sagt Alexander Knoll.

Der Wirt hofft, dass die Baustelle am Kajetanerplatz bald abgeschlossen ist, „damit es eine gute Gastgarten-Saison gibt“ – im Freien dürfen ab 19. Mai zehn Personen pro Tisch sitzen.

In der Stadthotellerie bleibt es weiter finster
In der Stadthotellerie dürften die Aussichten düster bleiben, meint Patrick Knittelfelder, der vorerst nur den Lehnerhof offen lässt. „Alles hängt von der Grenzsituation und den Reisewarnungen ab, mit der Öffnung des Hotels Krone 1512 warten wir vorerst noch zu und beobachten die Lage.“

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