2020 schrieb Max Verstappen am „Stiefel“ drei Nuller, dennoch ist der Red-Bull-Star in Imola Topfavorit. Sportchef Dr. Helmut Marko spricht vor dem heutigen Qualifying von einem „angenehmen Gefühl“.
Imola mit einem Reifenplatzer ins Kiesbett, auch in Monza (Elektrik) und Mugello (Startcrash) keine Punkte - Max Verstappens traurige Italien-Bilanz im Vorjahr. „Ja, das ist noch schmerzhaft in Erinnerung“, sagt Sportchef Helmut Marko, fügt aber mit einem leicht gequälten Lächeln hinzu: „Die positive Seite ist, dass es jedes Mal ein anderer Grund war.“
Und dieses Wochenende? „Natürlich war Max nach Bahrain enttäuscht. Wenn du das schnellere Auto hast, dieses aber nicht perfekt läuft. Entscheidend ist, wo du das Rennen beendest - und das war halt Platz zwei“, meinte Marko und betonte, dass man zuletzt noch konzentrierter gearbeitet habe, auch um den in Bahrain vorübergehenden Software-Fehler, der zu Problemen mit dem Differenzial geführt hatte, auszuschalten.
Sollte gelungen sein. Womit man wieder als Topfavorit in den Grand Prix der Emilia-Romagna geht. „Favorit ist übertrieben. Wir haben ein Paket, mit dem man um den Sieg mitmischen kann. Ein angenehmes Gefühl, das zugleich viel Druck erzeugt. Aber darauf haben wir ja lange genug hingearbeitet, stellen uns dem - so wie dem Italo-Fluch über Max“, erklärt Marko, der aber warnt: „Wir kämpfen gegen einen siebenfachen Weltmeister, Hamilton ist ein wahnsinnig starker Gegner.“
„Keine große Sache“
Nicht nach Plan lief es für Verstappen allerdings im freien Training. In der zweiten Session musste der „fliegende Holländer“ seinen RB16B nach nur fünf Runden wegen eines Problems mit der Antriebswelle abstellen. „Keine große Sache. Wir wissen ohnehin, was zu tun ist“, blieb Max cool.
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