16.04.2021 11:18 |

Gute Corona-Zahlen

Dänemark lockert: Lokale sperren nächste Woche auf

In Dänemark gehen die Öffnungen dank einer vergleichsweise guten Corona-Infektionslage nun Schlag auf Schlag: Nachdem am Donnerstag bekannt wurde, dass Mitte nächster Woche wieder Touristen ins Land dürfen, sollen passenderweise auch alle Restaurants, Cafés und Gasthäuser komplett öffnen. Ab Mittwoch können die Dänen in den Lokalen wieder essen und trinken. Dafür müssen sie einen Tisch reservieren und per Corona-Pass am Smartphone nachweisen, dass sie negativ getestet, geimpft oder von einer Infektion genesen sind. 

Darauf und auf weitere vorzeitige Lockerungen einigten sich die dänische Regierung und der Großteil der Parlamentsparteien in der Nacht auf Freitag in Kopenhagen. Bisher war laut einer am 22. März getroffenen Rahmenvereinbarung zwischen Regierung und Parteien angedacht gewesen, am 21. April nur die Außenbereiche der Gaststätten wieder zu öffnen. Dort können Gäste nun ab Mittwoch einkehren, ohne ihren Corona-Pass vorzuzeigen. Diesen Nachweis per App muss man dagegen in Museen, Bibliotheken und Kunsthallen dabei haben, die dann ebenfalls wieder öffnen.

Treffen bis zu 50 Personen erlaubt
Und Dänemark lockert noch mehr: Die maximale Teilnehmerzahl für Zusammenkünfte wird am Mittwoch drinnen von fünf auf zehn, draußen von zehn auf 50 Personen angehoben. Gottesdienste dürfen ab dann auch länger als 30 Minuten dauern. Im Spitzenfußball sind unter bestimmten Bedingungen bis zu 500 sitzende Zuschauer pro Stadionabschnitt zugelassen. Zudem gibt es weitere Lockerungen in den Schulen sowie für organisiertes Training in Sporthallen und anderen überdachten Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Senioren.

Neuinfektionszahlen sinken
Die Neuinfektionszahlen in Dänemark sind seit einiger Zeit auf die Bevölkerung gerechnet so niedrig wie in kaum einem anderen Land in Europa und deutlich unter dem EU-Schnitt (siehe der Vergleich mit der EU und ausgewählten Staaten oben). Das Gesundheitsinstitut SSI gab die 14-Tages-Inzidenz mit 129 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner an.

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