05.01.2011 18:33 |

Vandalismusakte

Silvester bringt Chaostage in Großfeldsiedlung

Rund um den Jahreswechsel haben wieder Chaostage in der Floridsdorfer Großfeldsiedlung geherrscht. Wie 2010 zog offenbar eine Jugendbande eine Spur der Verwüstung durch die Wohnblocks - zerstörte Straßenlaternen, ausgebrannte Mistkübel, und auf dem Müllplatz in der Doderergasse wurde sogar das neue Metalldach gesprengt. Der Schaden berägt mehrere Tausend Euro.

Laut Hausmeister und Bezirksrat Oskar Turtenwald (WIFF) wurde auch heuer wieder die zu Hilfe eilende Feuerwehr mit Leuchtraketen beschossen. "Es wäre angebracht, dass seitens der Exekutive bei solchen Anlässen mehr Augenmerk auf die Geschehnisse in der Großfeldsiedlung gelegt wird", so Turtenwald.

Eine erste Begutachtung wurde bereits vorgenommen. Die genaue Schadenshöhe stehe noch nicht fest, heißt es aus dem Rathaus. Aus Erfahrung koste die Instandsetzung eines Beleuchtungskörpers 600 Euro, die einer Müllinsel 4.000 Euro. Für die Reparaturen würden die (Miet-)Rücklagen herangezogen, erklärt ein Sprecher von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Ein Teil der weitläufigen Wohnhausanlage soll daher ab Frühling videoüberwacht werden. Das betrifft in erster Linie Aufzüge und Keller. An den Müllinseln werden keine Kameras hängen. "Dafür liegt keine Genehmigung der Datenschützer vor", heißt es. Die zu überwachenden Bereiche seien mit dem Mieterbeirat abgestimmt.

von Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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