Feuer im Phönix

„Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“

„Wir sind gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt Intendant Harald Gebhartl am Tag nach dem Feuer im Linzer Theater Phönix. Die rasche Entdeckung und gute Brandschutzeinrichtungen verhinderten eine Katastrophe. Nur ein Proberaum brannte aus.

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Es war kurioserweise der Ex-Chefdramaturg des Landestheaters, Franz Huber (66), der mitwirkte, dass das Theater Phönix nicht völlig zum Raub der Flammen wurde. „Er wohnt gegenüber, hat Feuer gesehen und mich und Dramaturgin Silke Dörner alarmiert“, sagt Phönix-Chef Harald Gebhartl.

Feuer durchschlug Lichtkuppel
Der Brand war im Proberaum 1 - er liegt im neuen Trakt des Theaters - ausgebrochen. Gegen 19 Uhr befanden sich keine Mitarbeiter im Haus. Das Feuer durchschlug auch eine Lichtkuppel am Dach, doch Brandschutztüren verhinderten, dass auch Bühne, Werkstatt oder Requisitenlager zerstört wurden.

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Von der Straßenseite her war kein Brand zu sehen, nur im Innenhofbereich schlugen Flammen heraus. Wir mussten die Glastür beim Eingang einschlagen.

Gerhard Krenn, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Linz

Spielbetrieb nicht gefährdet
„Der künftige Spielbetrieb ist dadurch nicht gefährdet. Die Brandursache war vermutlich ein Defekt.“

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Sowohl der Brand als auch der Schaden durch das Löschwasser blieben auf den Proberaum 1 begrenzt. Wäre das nicht so, gäbe es künftig keine Spielstätte.

Harald Gebhartl, künstlerischer Leiter des Theater Phönix

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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