„Brauner-Büro“

Sinnlosjob um 365.000 Euro droht eine Verlängerung

Wien
30.03.2021 07:04
Hätten Sie gerne eine schickes City-Büro samt Direktorengehalt und zwei Sekretärinnen? Damit wird oft nichts. Es sei denn Sie sind Parteigünstling und müssen bis Pensionsantritt versorgt werden. Trotz Rechnungshofkritik droht dem „Brauner-Büro“ die Verlängerung.

Einen ÖVP-Antrag, den Firlefanz um die Bevollmächtigte für Daseinsvorsorge einzustellen, lehnten SPÖ, Neos und Grüne ab. Noch ärger: Kurt Stürzenbecher (SPÖ) stellte im Gemeinderat eine Weiterführung des Büros in Aussicht, selbst wenn Renate Brauner im Herbst ins Rentnerleben wechselt.

Zur Erinnerung: Für Tätigkeiten, die bis 2018 eine Magistratsstelle miterledigte wurde für die Ex-Stadträtin eine eigene Stelle erschaffen. Kosten: 365.000 Euro im Jahr. Gegenleistung laut Rechnungshof: nicht messbar, nicht dokumentiert. Die endgültige Entscheidung soll im Sommer fallen, heißt es im zuständigen Rathausbüro.

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