Red Bull Salzburg - KAC 7:1 (3:0, 2:1, 2:0)
Die Bullen starteten überfallsartig und nutzten ihre ersten vier Powerplay-Chancen eiskalt aus. Matthias Trattnig (4.), Daniel Welser (6.), Thomas Koch (13.) und Shaun Heshka (25.) sorgten für eine komfortable 4:0-Führung für die Hausherren. Dem KAC gelang zwar durch Jeffery Shantz das Ehrentor (31.), doch schon 56 Sekunden später stellte Koch erneut den Vier-Tore-Abstand her (32.), womit die Entscheidung gefallen war. Im Schlussabschnitt erhöhte zunächst Marco Pewal auf 6:1 (52.), den Schlusspunkt setzte dann Koch mit seinem dritten Treffer an diesem Abend fünf Sekunden vor der Schlusssirene im Powerplay.
Damit setzte sich auch im vierten Saisonduell der beiden Top-Teams die Heimmannschaft durch, im "head to head" steht es nun 2:2. Die Klagenfurter, die das beste EBEL-Auswärtsteam sind, blieben im 15. Match in der Fremde bei elf Siegen sowie 23 Punkten erst zum dritten Mal in dieser Saison ohne Zähler. Das 1:7-Debakel in der Eisarena Volksgarten hatte jedoch schon historische Ausmaße. Nach ihrer geschichtsträchtigen Siegesserie von 17 Liga-Erfolgen en suite, befinden sich die Klagenfurter nun in einer Krise.
Medvescak Zagreb - Vienna Capitals 1:4 (1:0, 0:2, 0:2)
Im Duell der beiden besten Powerplay-Teams lagen zunächst die Kroaten vor 6.800 Fans im Dom Sportova voran. Jonathan Filewich erzielte im Hexenkessel die vielumjubelte Führung für die Gastgeber (14.). Im Mittelabschnitt schlugen die Caps aber zurück. Zunächst gelang David Rodman im Powerplay der Ausgleich (26.), drei Minuten später sorgte Christian Dolezal für die Führung der Caps (29.). Das 3:1 durch Marcel Rodman bei einer 5:3-Überlegenheit brachte die Vorentscheidung in der 51. Minute. Und als Martin Oraze 1:31 Minuten später sogar auf 4:1 stellte, war der Widerstand der Zagreber endgültig gebrochen.
VSV - SAPA Fehervar 2:3 (0:2, 1:0, 1:1)
Der Tag hatte schon schlecht begonnen für die Villacher, da sich ihr zuletzt starker Neo-US-Star Joshua Langfeld beim Aufwärmen eine Knöchelverletzung zugezogen hatte und damit nicht einlaufen konnte. Dennoch begannen die Hausherren vor 3.400 Zuschauern stark, doch zwei schwere Offensivfehler besiegelten die Niederlage: Ohne eine richtige Chance gingen die Gäste 2:0 in Führung, nachdem zunächst Martinz (10.) durch einen Fehlpass gar ein Tor durch Johansson in Unterzahl ermöglichte. Danach patzte Ryan im Angriff schwer, und in diesem Fall ließen es sich die Ungarn ebenfalls nicht nehmen, durch Mihaly (14.) das 2:0 herzustellen.
Zwar gelang Ferland gegen die nun hauptsächlich auf Verteidigung bedachten Ungarn nach einem Weitschuss (22.) der Anschlusstreffer, doch die Villacher kamen an diesem Tag einfach nicht mehr richtig in Schwung. Letztlich sorgte Fekete in der 50. Minute mit dem 3:1 für die Vorentscheidung, bezeichnenderweise neuerlich nach einem Offensiv-Abspielfehler von Raffl. Das späte 2:3 durch Unterluggauer im Powerplay der 58. Minute war nur noch Ergebnis-Korrektur.
Graz 99ers - Olimpija Ljubljana 3:5 (0:2, 2:2, 1:1)
Wie schon im letzten Heimspiel gegen die Vienna Capitals gerieten die 99ers schnell in Rückstand. Nach dem ersten Drittel stand es 0:2 durch Tore von Mustonen (er traf in der 6. Minute in Unterzahl) und Higgins (15.). Nach 29 Minuten lagen die Hausherren sogar mit 0:4 zurück, Hughes (24.) und Music (29.) trafen für Laibach. Die Grazer kamen im Mitteldrittel durch Tore von Klimbacher (30.) und Tremblay (35.) zwar noch heran, an der Niederlage der schwächsten Heimmannschaft gegen das Team mit der schlechtesten Auswärtsbilanz änderte das aber nichts mehr. Kurz vor dem Ende versenkte Music den Puck im leeren Grazer Gehäuse, Werenkas Tor zum 3:5 kam zu spät.
Vergeblich warteten die Grazer Fans auf den angekündigten ersten Auftritt eines neuen Spielers, des Letten Juris Stals. Das Engagement des 28-jährigen Stürmers musste wegen einer Verletzung von Stals vorerst verschoben werden.
Black Wings Linz - HK Jesenice 2:1 n.P. (1:0, 0:1, 0:0/0:0 -1:0)
Nach einer raschen Führung durch Daniel Oberkofler in der 3. Minute sah es lange Zeit nicht nach einem vollen Erfolg der Linzer aus. Die spielbestimmende Mannschaft war nach dem 0:1 nämlich Jesenice, allerdings blieben die Slowenen in einem nicht sehr niveauvollen Spiel ohne Torerfolg. Erst in der 32. Minute schaffte Sabolic den verdienten Ausgleich, nachdem die Oberösterreicher zuletzt in drei Heimspielen keinen einzigen Treffer kassiert hatten. Letztlich waren die Linzer aber die Glücklicheren, Shearer ließ die Halle im Penaltyschießen jubeln.
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