Kurioser Einsatz

Polizei fahndete nach Rindern: „Noch nie passiert“

Salzburg
18.03.2021 18:50
Porträt von Nikolaus Pichler
Von Nikolaus Pichler
18 japanische Wagyu-Rinder büxten am Mittwochabend aus ihrem Gehege bei den St. Peter Weihern in Salzburg-Leopoldskron aus. Doch der Ausflug dauerte nicht lange. Mehrere Polizeibeamte fingen die Wiederkäuer beim Kommunalfriedhof ein – nicht der erste Tier-Einsatz für die Gesetzeshüter. Die Flamingos von Naturfreund und Bauer Robert Scheck halten die Polizei regelmäßig auf Trab.

„Das ist zum ersten Mal passiert“, schmunzelt Robert Scheck (70) über den nächtlichen Ausflug seiner Wagyu-Rinder. 20 Stück der einst seltenen Rinderrasse aus Japan hält Scheck im Winter auf seinem rund fünf Hektar großen Anwesen bei den St. Peter Weihern in Salzburg-Leopoldskron.

18 davon nahmen am Mittwoch gegen 20 Uhr von dort Reißaus. Über die Nissenstraße spazierten sie weiter zum Kommunalfriedhof. Dort endete der Ausflug der Wiederkäuer. Die Polizei konnte die Tiere mit mehreren Streifen in Schach halten und zusammen mit Schecks Sohn Achim zurück zu den Weihern treiben.

Bereits öfter haben Tiere von Schecks Landwirtschaft in Leopoldskron für Aufsehen gesorgt. Immer wieder büxen einige der 90 Flamingos vom Areal des 70-Jährigen aus. Im Sommer 2019 verhedderte sich ein Tier in einem Treibgutgitter beim Almkanal auf Höhe des Müllner Bräustübls und löste einen Einsatz von Polizei und Berufsfeuerwehr aus. In den Jahren zuvor spazierten Flamingos bereits durch die Sinnhubstraße, bevölkerten den Sportplatz in Salzburg-Süd beim Frohnburgweg oder flitzten unter der Staatsbrücke hindurch. „Ein paar haben auch im bayrischen Eggenfelden eine Kolonie gegründet“, freut sich Scheck.

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