17.03.2021 12:10 |

„AstraZeneca-Effekt“

Tägliche Impfungen in Deutschland stark gesunken

Nach dem Wirbel um mutmaßliche Nebenwirkungen nach Impfungen mit AstraZeneca haben einige Länder die Verabreichung des Vakzins ausgesetzt. Darunter befindet sich auch Deutschland, das nun einen Rückschlag beim Impftempo hinnehmen muss: Am Dienstag wurden fast 74.000 weniger Impfungen als in der Vorwoche durchgeführt.

Die Auswirkungen des Impf-Stopps, der erst am Montag in Deutschland verhängt wurde, wirken sich bereits zwei Tage später negativ auf das Impfprogramm unseres nördlichen Nachbarlands aus. Waren es noch 246.692 Dosen, die vergangene Woche Dienstag gespritzt wurden, schrumpfte diese Anzahl am gleichen Wochentag in der aktuellen Woche auf 172.899 Impfungen, berichtete ntv.de.

Derzeit keine Belege für Zusammenhang
Viele andere Länder, darunter auch Italien, Frankreich und Slowenien, setzten Impfungen mit dem Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers als „Vorsichtsmaßnahme“ vorerst aus. Dänemark machte bereits in der Vorwoche den Anfang. In Österreich wird das Vakzin weiter verabreicht. Die EU betont stets, dass es keine Belege dafür gebe, dass aufgetretene Blutgerinnsel in Zusammenhang mit der Arznei stehe.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) wird am Donnerstag ihre „abschließende Einschätzung“ zur Sicherheit des Vakzins präsentieren. Es wird erwartet, dass dann viele Länder den Impfstopp wieder aufheben werden. 

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