17.03.2021 09:00 |

Community-Livetalk

Impfstoff-Misere: Die besten Leserreaktionen

Auch die dritte Runde unserer „Livetalk“-Reihe war ein voller Erfolg. Thema: die aktuelle Impfstoff-Misere. An die 100.000 zusätzliche Impfdosen hätte Österreich bestellen können, wäre rechtzeitig reagiert worden. Wir wollten von den Lesern wissen, wie diese die Maßnahmen der Regierung bei der Beschaffung von Impfstoffen beurteilen und ob es eventuell Verbesserungsbedarf gibt. Die interessantesten Schlagabtausche in unserer Community können Sie hier nachlesen.

Dass der langsame Impffortschritt regelmäßig für Gesprächsstoff sorgt, liegt in der Natur der Sache. Auch die Information, dass die Anzahl an Impfungen unter anderem an einem Missmanagement liegen könnte, schlug in unserer Community ein wie eine Bombe! Im dritten Teil unserer „Livetalk“-Serie, in der das Community-Team aktiv mit den Lesern diskutiert, gab es viele interessante Zwiegespräche mit unseren Usern. Hier präsentieren wir Ihnen einige Highlights.

„Vermutlich unklare Kompetenzen“, meint dadenka und lässt auch an der Kommunikation der Regierung kein gutes Haar. Ihm fehlt es an „Ehrlichkeit und Transparenz“ im Umgang mit der Krise. 

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Leserkommentare
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dadenka
Vermutlich liegt es an unklaren Kompetenzen. Am Budget dürfte es nicht liegen, dieses sollte eigentlich bekannt gewesen sein, davon können wir an dieser Stelle ausgehen. Geändert hätte es vermutlich nichts, aufgrund des aufkommenden Misstrauens gegenüber den Impfstoffen die ja ausnahmslos befristete Notzulassungen sind, wie eingereicht. Doch auch das wurde uns verschwiegen, wie einige andere Dinge auch.
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Forenmanager
Sie sehen also Verbesserungsbedarf in der Kommunikation, sowohl Regierungsintern als auch nach Außen?

Liebe Grüße, das Community-Team (az)
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dadenka
Der Verbesserungsbedarf ist gegeben. In jeder Hinsicht. Gerade in der Krisenkommunikation ist Luft nach oben, wie überhaupt die PR-Strategie einige Schwächen aufweist. Es fehlt an Ehrlichkeit und Transparenz. Das kann man mit keinem noch so fetten PR-Budget kompensieren.
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liebchen
Regierungsintern bin ich überzeugt dass alle immer sofort zu Kurz rennen, weil er will alles wissen und kontrollieren. Jetzt zu sagen, man habe nichts gewusst , kann er seiner Großmutter erzählen. Eine reine Schutzbehauptung und es wird die Schuld einem einzigen Beamten in die Schuhe geschoben, der wahrscheinlich bald mit einem fetten Gehalt in Pension gehen wird und noch nebenbei ein bisschen prestigeträchtig für die WHO arbeiten darf, damit sein Schuldeingeständnis nicht so schmerzt.
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Anders sieht es Leser shira, der meint, die bestellten Impfdosen sollten „locker reichen“ und das Problem eher bei den Lieferungen verortet. Ähnlich argumentieren auch viele andere User, wobei liebchen meint, es hätten in die Impfstrategie mehrere Stellen eingebunden werden müssen. 

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shiraa
Österreich hat 30,5 Millionen Impfdosen bestellt, für knapp 9 Millionen Menschen. Das sollte eigentlich locker reichen. Problem ist nur - bestellt heißt noch lange nicht geliefert.
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Forenmanager
Wodurch könnten Ihrer Meinung nach die Lieferketten optimiert werden?

Liebe Grüße, das Community-Team (az)
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shiraa
Nachdem ja nicht einmal bekannt ist, wo das Problem liegt, wie soll man sich um das weitere Gedanken machen.

Aber man kann auch 100 Millionen Impfdosen bestellen oder 1 Mrd. Wenn die Firmen - warum auch immer - nicht liefern können, hilft das nichts. Da würden die 100.000 auch nichts verbessern, wenn sie nicht im Land ankommen.
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einEchterWiener
"Wodurch könnten Ihrer Meinung nach die Lieferketten optimiert werden?" durch fähige Leute, die nicht in die eigene Tasche arbeiten....
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liebchen
Zuerst müssen die Firmen erst einmal liefern und da muss Zeitpunkt, Ort alles genau passen und seit Sommer hätte die Regierung Impfstraßen errichten können, die nur mehr auf die bestellten Waren wartet. Ärzte hätte man einbinden müssen und alles vorbereiten. Impfstoff kommt in einer Woche und das gesamte benötigte Personal steht habt acht.
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Vielen Dank für die interessanten Gespräche, die bei unserem dritten „Livetalk“ entstanden sind. Wir freuen uns schon auf die nächsten Diskussionen mit unseren Lesern.

Ihre Meinung zählt
Haben Sie noch weitere Ideen, wie man der Krise Herr (oder Frau) werden könnte? Lassen Sie es uns wissen, wir freuen uns auf Ihre Wortspende!

Thomas Brauner
Thomas Brauner
Kommentare
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