Es hat nicht sollen sein! Sara Marita Kramer, in der Qualifikation noch mit Abstand die Beste, verpasste am Mittwoch bei der WM-Premiere der Damen auf der Großschanze eine Medaille. Die 19-Jährige landete als beste Österreicherin wie schon im ersten Einzelbewerb der Titelkämpfe in Oberstdorf auf dem vierten Platz: „Ich bin so wütend auf mich selbst.“
Es wirkte wie ein Déjà-vu! Sara Marita Kramer wurde im Auslauf von ihren Teamkolleginnen getröstet. Wie schon im ersten Einzelbewerb musste sich die 19-Jährige auch bei der WM-Premiere der Damen auf der Großschanze mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. „Ich bin ein bisschen leer“, erklärte sie unmittelbar danach. Zur Halbzeit Dritte, rutschte sie noch auf den Blech-Platz zurück. „Du siehst die grüne Linie in der Luft – dann kennst du dich aus“, meinte sie im TV-Interview gefasst.
Unmittelbar danach brach es aber verständlicherweise aus ihr heraus, vergoss die Salzburgerin bittere Tränen. In der Quali hatte sie noch dominiert, im Wettkampf hatte sie „zu wenig Nerven. Ich habe leider einiges liegen gelassen“, meinte sie.
Der Druck, der auf ihr lastete, wurde augenscheinlich zu groß. „Ich bin so wütend auf mich selbst“, haderte die so ehrgeizige Kramer, der nach einer Disqualifikation in Hinzenbach sowie einem falsch-positiven Coronatest in Rasnov – sie verpasste dadurch sämtliche Bewerbe in Rumänien – das Pech an den Füßen zu kleben scheint.
Zwei Team-Medaillen
Insgesamt kann Kramer trotzdem positiv nach vorne blicken, gewann sie doch Team-Gold mit den Damen sowie Mixed-Bronze. „Das war mein Ziel und Traum“, erklärte sie. „Jetzt fokussiere ich mich halt auf die nächsten Wettkämpfe.“
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