Bis zuletzt war unklar, ob sich das Stadion, das ursprünglich nur für die Fußballspiele während der EM genehmigt war, einer Umweltprüfung unterziehen wird müssen. Das Verfahren hätte die Verantwortlichen im Zeitplan bei der Fertigstellung um etwa ein Jahr zurückgeworfen.
Gutachter aus insgesamt zehn Bereichen - von der Raumordnung über den Verkehr bis zum Lärm - kamen jetzt jedoch zum Schluss, dass keine Prüfung notwendig ist. "Die Lärmausbreitung ist beim neuen Stadion sogar besser als beim alten. Neben den zehn Gutachten wurden auch zusätzliche Stellungnahmen eingeholt", erklärt Prettner.
Anrainer können sich noch melden
Das Feststellungsverfahren ist zwar positiv, bis 14. Jänner können die betroffenen Anrainer aber ihre Stellungnahmen abgeben. "Diesen Punkt behalte ich mir noch vor. Dann könnte in der nächsten Regierungssitzung ein Beschluss gefasst werden", sagt Prettner.
Die Nachricht, dass keine Umweltprüfung notwendig ist, dürfte im Sportpark und im Rathaus für Freude sorgen. "Dann können wir sofort mit der Umwidmung in ein multifunktionelles Stadion beginnen", so Bürgermeister Christian Scheider. Die Stadt sei bei den Verhandlungen mit der Baufirma in der Endphase.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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