Stimmen zum Spiel

Jesse Marsch trotz Pleite „sehr, sehr zufrieden“

Die 1:2-Niederlage gegen Villarreal hat am Donnerstag das Europa-League-Aus für Salzburg besiegelt. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.

Jesse Marsch (Salzburg-Trainer): „Ich bin sehr, sehr zufrieden mit der Leistung. Wir waren gut gegen einen so erfahrenen Gegner. Es ist schade, dass wir dieses Spiel verloren haben. Wenn wir in beiden Spielen so spielen, haben wir eine viel größere Chance, die Phase zu schaffen. Es kann sein, dass Gerard Moreno in beiden Spielen den Unterschied gemacht hat. Wenn wir in den ersten 15 Minuten ein bisschen schärfer sind vor dem Tor, können wir mehr Tore erzielen. Auch wenn wir in der Pause 1:0 vorne gewesen wären, hätte der Gegner mehr Druck gehabt. Wir waren nicht so gut in der zweiten Hälfte mit dem Anlaufen und mit den Ballgewinnen. Aber für mich war es ein gutes Spiel. Wir müssen dieses Spiel mitnehmen und lernen. Es ist eine große Enttäuschung für mich persönlich und für uns als Verein und Mannschaft.“

Andre Ramalho (Salzburg-Verteidiger): „Es ist wirklich sehr, sehr bitter. Wir alle haben gehofft, dass wir weitergekommen. Mit dem 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel war es nicht einfach. Wir haben aber ein sehr gutes Spiel gemacht. Es wäre ideal gewesen, wenn wir das 1:0 bis zum Ende der ersten Hälfte behalten hätten. Sie haben mit sehr viel Grips gespielt. Wir haben in der zweiten Hälfte alles versucht, zwei Tore zu schießen. Es war auch ein bisschen Müdigkeit, wir haben sehr viel investiert in der ersten Hälfte. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Kleinigkeiten haben entschieden. Es ist sehr schade. Wir haben im Hinspiel kein besseres Ergebnis geholt. Aber jeder hat gesehen, dass wir hier alles auf dem Platz gelassen haben.“

Unai Emery (Villarreal-Trainer): „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wir waren vielleicht nicht brillant, aber solide. Salzburg ist ein anspruchsvoller Gegner, ein sehr physischer Gegner, der großen Druck ausübt und sich sehr gut bewegt. Das hat uns gezwungen, etwas anders zu spielen. Die 1:0-Führung für Salzburg hat uns ein wenig instabil gemacht. Es ist richtig, dass wir in den ersten 20 Minuten gelitten haben. Wir hätten beinahe einen Fehler gemacht, der noch zu einem weiteren Tor geführt hätte. Da war unser emotionales Gleichgewicht nicht mehr so da, das Selbstvertrauen hat gefehlt. Wir haben das dann aber gedreht. Wir haben die wenigen Chancen, die wir gehabt haben, gut verwertet. Es war ein hartes Spiel, aber ich bin froh, dass wir es gewonnen haben.“

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Sonntag, 11. April 2021
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