Zweite, Erste, Dritte. Sara Marita Kramer stellte gleich am ersten Trainingstag auf der Normalschanze in Oberstdorf ihre exzellente Form unter Beweis. Auch in der gestrigen Quali wusste die Salzburgerin als Zweite zu überzeugen. Die 19-Jährige scheint das Theater um den falsch-positiven Test und die 15-Stunden-Autofahrt aus dem rumänischen Rasnov bestens weggesteckt zu haben und zählt heute zum engen Favoritenkreis im ersten Bewerb der Skisprung-Damen. „Sie ist der Jetzt-erst-recht-Typ“, erklärte Trainer Harald Rodlauer. „Ein Siegertyp, der das recht gut verarbeiten kann. Es zählt nur die WM.“ "Eine wird durchkommen", sagt sie.
Eine, die haargenau weiß, wie man bei Großereignissen abräumt, ist Daniela Iraschko-Stolz. Die Steirerin hat bereits sechs WM-Medaillen zu Hause, würde liebend gern die Sammlung erweitern. „Die Schanzen taugen mir“, erklärte die Weltmeisterin von 2011. Auch die warmen Temperaturen weiß sie sehr zu schätzen. „Sehr fein, da ich eh eine Schönwetterspringerin bin“, grinst sie. Und zählt sich ganz bewusst zu den Medaillenkandidatinnen. „Es ist aber ein Vorteil, dass sich der Druck aufteilt. Alle von uns haben Chancen. Eine wird schon durchkommen“, ist sie zuversichtlich.
Zwei Joker im Team
Die nach langer Verletzungspause wieder fitte Eva Pinkelnig und Sophie Sorschag gelten als Joker im brandheißen ÖSV-Team.
Christoph Nister/Oberstdorf, Kronen Zeitung
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