21.02.2021 16:14 |

Kandidatur-Gerüchte

Trumps Schwiegertochter: „Noch nicht vorbei“

Da Donald Trump auch das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen sich gewonnen hat, steht einer weiteren Kandidatur für politische Ämter in den USA nichts mehr im Wege. Auch eine Rückkehr ins Weiße Haus ist denkbar. Ausgeschlossen hat der 74-Jährige das nicht. Nun befeuert Trumps Schwiegertochter Lara Trump Spekulationen, wonach sich der Republikaner tatsächlich für die Wahl 2024 aufstellen lassen könnte.

„Er hat uns gesagt, dranzubleiben und dass dies nicht vorbei ist für ihn. Und er hat angedeutet, dass er wahrscheinlich daran interessiert wäre, 2024 wieder anzutreten“, sagte Lara Trump am Samstag dem Fernsehsender Fox News. Trump sei der Anführer der Republikanischen Partei und derjenige, an den sich alle wenden würden, um Unterstützung für die Kongresswahlen 2022 oder darüber hinaus zu bekommen, so die Schwiegertochter des Ex-Präsidenten.

Seit der Abwahl Trumps ist in der Republikanischen Partei ein Richtungsstreit zwischen Trump-Verfechtern und traditionellen Republikanern entbrannt. Für kommende Woche ist der erste öffentliche Auftritt Trumps seit dem Ende seiner Präsidentschaft bei der jährlichen Konferenz konservativer Aktivisten CPAC geplant. Dort will der 74-Jährige dem Vernehmen nach eine große Rede halten. In dieser soll es unter anderem um die Zukunft der Republikanischen Partei gehen.

Trump sammelte seit Wahlniederlage Millionen an Spendengeldern
Trump hat seit seiner Wahlniederlage mehrere Millionen US-Dollar an Spenden gesammelt, die er für die Unterstützung ihm nahe stehender Kandidatinnen und Kandidaten einsetzen könnte, um sich auch nach dem Ende seiner Präsidentschaft Einfluss zu sichern. Seit Längerem halten sich Gerüchte, dass Schwiegertochter Lara Trump die Kandidatur für einen Senatssitz im Bundesstaat North Carolina anstrebt.

Quelle: APA

Gabor Agardi
Gabor Agardi
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