Fritz Strobl jubelte: "I bin am schnellsten." Michaela Dorfmeister lachte: "Geh ma aus dem Weg, jetzt komm i." Und Hermann Maier riss ungewöhnlich fiel Rückstand auf Friedls Bestzeit auf: eineinhalb Stunden...
Fürs erste "Rennen" der Ski-Weltcupsaisongabs zwar keine Punkte, dafür brachte es Hans Pum auf denPunkt: "Ich bin jetzt zum 28. Mal bei der Einkleidung dabei undweiß, wie mans macht." Listig hatte der ÖSV-Direktorvon einem Stehpult aus das Treiben im Ski-Basar beobachtet, eheer in Windeseile seine neuen Sachen holte...
Rot ist heuer in beim rotweißroten Team -zumindest ein Tupfen davon ist überall dabei. "Das is meineLieblingsfarbe", freute sich Friedl. "Und ich", grinste der Herminator,der als Letzter ins Haus der Wirtschaft nach Wien gekommen war,"hab mir vorher schon rote Sportschuh kauft." Maier im Farbton- und im Originalton: "Wir sind wieder die feschesten Skifahrerder Welt..."
...und die besten! Darauf legte die Firma Spyder,die heuer erstmals das ÖSV-Team ausrüstet, besonderenWert: Denn auf den Abfahrtsanzügen von Michael Walchhoferund Co. sieht man nicht nur eine Spinne (als Zeichen unserer Gefährlichkeit!),sondern auch eine Sanduhr (weil unsere Gegner am Sand sein werden?).
Dem "Spiderman" Maier gingen jedenfalls viele insNetz: Zur abendlichen Modeschau auf dem Wiener Rathausplatz kamentrotz Kälte und Regen Tausende Fans. Die Goldene Teekanne,die der Herminator als beliebtester Skifahrer erhielt, wurde raschangewärmt. Für Tee mit... Zitrone!
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