Corona auch Vertrauen

Beziehungsarbeit wird nach Pandemie gefragt sein

Vieles ist nicht abschätzbar, anderes hinterließ bereits tiefe Spuren - die Folgen der Corona-Pandemie auf die Gesellschaft wurden gestern in Linz diskutiert. „Vertrauen wird das Megathema der nächsten Jahre“, betonte da Jugendforscher Simon Schnetzer.

„Es ist alarmierend, in welchem Ausmaß sich die psychische Gesundheit und die beruflichen Perspektiven der jungen Österreicher verschlechtern“, meinte Jugendforscher Simon Schnetzer gestern beim Aschermittwochsgespräch der Sparkasse OÖ, der Industriellenvereinigung und der Katholischen Privatuniversität in Linz, das zum Mutmacher-Event wurde. Zuversicht statt Angst, Mut statt Tatenlosigkeit, anderen helfen statt sich daheim einzuigeln, waren die Schlagworte.

Auf die Basis zurückgeworfen
„Beziehungen und Freundschaften konnten durch die Pandemie nicht mehr so gepflegt werden, dafür ist man viel mit der Familie zusammen, auf die Basis zurückgeworfen – es wird wichtig, das durch die Distanz verloren gegangene Vertrauen wieder aufzubauen“, so Schnetzer.

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Organisationen und Unternehmen sind hochanpassungsfähig. Es gibt derzeit auch viele Chancen, die wahrgenommen werden. Viele Hausaufgaben sind von Firmen jetzt erfüllt worden.

Barbara Guwak, Organisations- Beraterin

Blick auf die Jugend
Organisationsberaterin Barbara Guwak unterstrich, dass es wichtig ist, dass nicht nur Probleme im Mittelpunkt stehen: „Es entsteht auch viel.“ Mit Blick auf die Jugend meinte sie: „Wir Erwachsene müssen mit Mut und Zuversicht vorangehen. In so einer Zeit kann man auch glücklich sein.“

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Dienstag, 28. September 2021
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