Fast ertrinken lassen

Hamster im Todeskampf: Tierquäler (28) verurteilt

Wien
17.02.2021 06:01
Porträt von Peter Grotter
Von Peter Grotter

„Warum machen Sie so etwas?“, fragt der Richter. „Ich hatte ein Blackout“, ist die indifferente Antwort. Der 28-jährige Wiener hat acht Hamster - ein Muttertier und sieben Junge - auf verschiedene Arten gequält. Wofür er jetzt auch verurteilt worden ist.

Der Mann wohnte einige Tage bei einer Bekannten in Wien. Dort stand der Hamsterkäfig. Der Angeklagte nahm die Tiere heraus, hielt sie an den Beinen fest und warf sie dann in einen Kübel mit Wasser. Dort ließ er die Hamster so lange strampeln und treiben, bis sie fast gestorben wären. „Sie blasen dann die Backen auf und legen sich auf den Rücken“, beschreibt der Mann den Todeskampf der armen Tiere. Schließlich spritzte er ihnen auch noch Essig ins Maul.

Eine Gutachterin stellte fest: „Festhalten ist für einen Hamster eine Qual, weil er ein Fluchttier ist. Auch die Tiere ins Wasser werfen verursacht ihnen panische Angst. Es ist bedrohend für sie, denn Hamster verkühlen sich leicht, wenn sie nach einem Bad nicht gut abgetrocknet werden.“ So wie es hier der Fall war.

Richter Wolfgang Etl entschied: sechs Monate bedingte Haft wegen Tierquälerei.

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