Von der WM in Frankreich bleiben nicht nur die Niederlagen und Triumphe, sondern auch unterhaltsame Hoppalas und kuriose Szenen in Erinnerung. Die "Krone gibt (unten) einen Überblick:
Fehlstart
Beim 2:2 im Teambewerb-Finale entschied das Duell zwischen Norwegens TimonHaugan und US-BoyTommy Ford den Kampf um Gold. Haugan war zu früh dran, krachte gegen das noch geschlossene Starttor, stürzte beinahe mit dem Kopf voraus - Gold für die USA.
Feierbiest
Der erste Sieg in einer Abfahrt - und dann gleich bei der WM. Marco Odermatt feierte seinen Triumph gebührend. Und sorgte danach für Erheiterung, als er im Schweizer Fernsehstudio mit einem leichten „Damenspitzerl“ grinsend die Fragen beantwortete.
Griechischer Held
Slalom-Silber! Als erster Grieche holte der 28-jährige AJ Ginnis eine WM-Medaille für sein Land. Sechsmal war das Knie des 28-jährigen, der als Jugendlicher vier Jahre in Kaprun lebte, zerstört - sein Privat-Team besteht aus College-Freunden, die bisher oft im Auto statt im Hotelzimmer schliefen.
Frühstart
Nach Kombi-Bronzestürmte Ricarda Haaser zu früh auf das Podest - denn vor der Medaillenübergabe kommen dieTop Sechs auf die Bühne. Die 29-Jährige wurde „verscheucht“.
Schrecksekunde
Im Teambewerb stürzte die Norwegerin Maria Therese Tviberg und schlitterte auf die rote Piste. Direkt vor die Skier von ÖSV-Ass Franziska Gritsch, die dank viel Geschick und toller Reaktion eine Kollision im letzten Moment noch verhindern konnte.
Vierfacher Opa
Haitis Jean-Pierre Roy (59) startete in Riesentorlauf und Slalom. Älter war in Frankreich nur Ski-Prinz Hubertus von Hohenlohe (64), der als „Mexikaner“ bereits seine 20. (!) und wohl letzte WM absolvierte.
Familienglück
Nina Ortlieb raste nach 19 (!) Operationen in der Abfahrt sensationell zu Silber - überglücklich gratulierte ihr Papa Patrick, Olympiasieger 1992 und Weltmeister 1996.
Auf Mission
„Das ist unser wichtigstes Rennen “, so ÖSV-Athlet Julian Schütter, der einen an FIS-Präsident Johan Eliasch adressierten offenen Brief an den Weltskiverband übergab.In dem der Klima-Aktivist Klimaneutralität bei allen FIS-Events bis 2035 und das Installieren einer Nachhaltigkeitsabteilung fordert. 138 Athleten aus 18 Nationen haben bereits unterschrieben.












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