Nur in Zuschauerrolle

Nächster Rückschlag? Schlierenzauer droht WM-Aus

Wintersport
10.02.2021 12:51
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Österreichs Skispringer nehmen das vorletzte Weltcup-Wochenende vor den Weltmeisterschaften in Angriff. Gregor Schlierenzauer gehört in Zakopane einmal mehr nicht zum Aufgebot. Auch bei der WM droht ihm die Zuschauerrolle.

Nach dem Zakopane-Wochenende will ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl sein WM-Team nominieren, also noch vor den folgenden Weltcup-Bewerben auf der Normalschanze in Rasnov in Rumänien. „Vier Leute sind relativ klar - die Stamm-Mannschaft, die immer vorne dabei sind“, verdeutlichte Widhölzl, dass Stefan Kraft, Daniel Huber, Philipp Aschenwald und Michael Hayböck im Aufgebot für Oberstdorf stehen werden. Laut dem 44-Jährigen werden höchstwahrscheinlich nur fünf Aktive nominiert, da im Bedarfsfall rasch jemand nachreisen könnte.

Widhölzl: „Schauen wir einmal, was passiert“
Die erste Option für den fünften WM-Startplatz scheint aktuell Jan Hörl zu sein. „Jan hat einen guten Step gemacht, er ist auf einem guten Weg“, sprach Widhölzl dessen elften Platz von Klingenthal an. Demnach würde Gregor Schlierenzauer auf der Strecke bleiben. Der Weltcup-Rekordsieger ist auch für Zakopane nicht nominiert, springt zeitgleich beim Kontinental-Cup in Klingenthal. „Schauen wir einmal, was passiert“, wollte sich Widhölzl vor Qualifikationsende noch nicht zu weit hinauslehnen.

Neben Aschenwald, Hayböck, Huber, Kraft und Hörl wurden Thomas Lackner und der Vorarlberger Ulrich Wohlgenannt für Zakopane nominiert. Der 26-Jährige hatte sich mit vier Kontinentalcup-Siegen in Willingen in Folge nachdrücklich empfohlen. Die Wettkämpfe in Zakopane sind für Samstag (16 Uhr) und Sonntag (16.10) angesetzt.

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