Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes erwartet eine Entscheidung über die Austragung der Sommerspiele in Tokio für „noch im März oder allerspätestens im Lauf des April“. Wie Alfons Hörmann (unten im Bild) in einem „Sportschau“-Podcast sagte, dürfe es die Spiele nicht um jeden Preis geben. „Das kann man nur mit Nein beantworten, weil das auch beinhalten würde, dass man auch die gesundheitlichen Folgen negiert. Das kann man nicht guten Gewissens tun“, sagte Hörmann.
Wegen der Corona-Pandemie waren die für 2020 geplanten Tokio-Spiele auf heuer verschoben worden. Die Gastgeber und das Internationale Olympische Komitee hatten zuletzt mehrfach betont, das Großereignis auch unter Corona-Bedingungen sicher veranstalten zu wollen.
Hörmann zufolge werde der DOSB auf die Entsendung eines Teams verzichten, „wenn man nicht aus guter und innerer Überzeugung eine Mannschaft guten Gewissens nach Japan schicken kann, in der Erwartung, dass die Mannschaft auch gesund wieder heimkommt“. Der DOSB-Präsident versicherte aber, Vertrauen in die Vorbereitungen der Organisatoren zu haben.
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