Snowboard in Gastein

Drama um Riegler, Jubel um „Prommi“

Salzburg
13.01.2021 08:00

 Salzburgs „Grande Dame“ stürzte beim Snowboard-Weltcup in Bad Gastein und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.  Andreas Prommegger rettete mit Platz drei indes die österreichische Ehre, der  St. Johanner führt nun im Weltcup.

Ein Wellenbad der Gefühle erlebten Salzburgs Snowboarder Claudia Riegler und Andreas Prommegger beim Heim-Weltcup in Bad Gastein. Während für die 47-jährige Riegler das Rennen nach vier Toren in der ersten K.- o.-Runde beendet war, wurde Prommegger Dritter.

In ihrem Achtelfinale stürzte Riegler, fiel aufs Gesicht und musste minutenlang behandelt werden. Per Akja wurde die Flachauerin dann abtransportiert und ins Krankenhaus Schwarzach gebracht. Dort gab‘s Entwarnung: Keine Verletzungen, Riegler wird sogar heute (13) gemeinsam mit Prommegger im Teambewerb am Start sein. Die Hoffnungen auf ihren zweiten Einzel-Heimerfolg nach 2019 waren zertrümmert, der Sieg ging an die Russin Sofia Nadyrshina.

Mit Platz drei übernahm Andi Prommegger die Führung im Weltcup. (Bild: Gepa Pictures/Jasmin Walter)
Mit Platz drei übernahm Andi Prommegger die Führung im Weltcup.

Prommegger bekam den Sturz Rieglers am Start mit. „Ich habe eine gute Verbindung zu ihr, Gott sei Dank ist es glimpflich ausgegangen“, meinte der St. Johanner. Beirren ließ sich der 40-Jährige vom Sturz aber nicht. Auch der zusätzliche Druck, nachdem alle anderen Österreicher bereits ausgeschieden waren, machte ihm nicht zu schaffen.

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Die Weltcup-Gesamtführung ist eine schöne Momentaufnahme

Andi Prommegger

Falsche Kurswahl
Prommegger kämpfte sich ins Halbfinale, hatte dann erstmals das Recht, sich den Kurs auszusuchen, wählte den blauen Lauf. „Ich dachte mir, dass der blaue schneller ist, obwohl ich vorher immer auf rot war. Im Nachhinein ein Fehler, aber die Freude über Platz drei überwiegt“, ärgerte sich Andi nur kurz. Durch das Podium - der Sieg ging an den Italiener Aaron March - übernahm der Salzburger mit einem Punkt Vorsprung auf Teamkollege Benjamin Karl die Weltcup-Gesamtführung. „Eine schöne Momentaufnahme“, grinste der Routinier.

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