Elternvertreterin:

„Familien fühlen sich im Stich gelassen“

Salzburg
08.01.2021 12:00

Sabine Gabath, Elternvertreterin an den Pflichtschulen, spricht über die Ungewissheit vieler Familien, wie es an den Schulen weitergeht.

Frau Gabath, was ist für Eltern momentan das größte Problem?

Die Unsicherheit. Viele Mütter und Väter sind richtig angefressen, weil sie keine Informationen bekommen, wann die Schulen wie wieder aufmachen. Wir erfahren alles immer nur aus der Presse.

Wie stehen Sie grundsätzlich zur Impfpflicht für Lehrer und Schüler?

Davon halte ich nichts, das ist eine persönliche Entscheidung jedes Einzelnen. Ich verstehe nicht, wieso der Dachverband der Elternvereine jetzt ein „Durchimpfen“ aller Lehrer forderte. Präsenzunterricht muss auch anders möglich sein.

Und wie? In Deutschland werden Schüler etwa in Hotels unterrichtet...

Ja, das Platzproblem betrifft sicher viele Schulen. Da kann der Abstand nicht überall eingehalten werden. Ich finde die Idee prinzipiell gut, aber woher soll man das Personal nehmen? Wenn ich zum Beispiel eine Klasse von 25 Schülern teile, brauche ich einen zweiten Pädagogen. Ideen gibt es bereits viele, aber es braucht jetzt endlich eine klare Linie vom Bund, die für alle Schulen gleichermaßen gilt.

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