Tour de Ski

Nach Eissee-Unfall: Russland-Langläufer auf Rang 2

Wintersport
01.01.2021 15:05

Wie durch ein Wunder kam der Mini-Bus des russischen Teams davon! Das Fahrzeug musste in der Nacht auf Dienstag nach einem Unfall aus dem Eissee bei Livigno geborgen werden. Verletzt wurde niemand. Und die russische Delegation zeigt sich vom Vorfall schon erholt: Titelverteidiger Alexander Bolschunow holte Platz 2 im Sprint.

Wie die Schweizer Tageszeitung „Blick“ berichtete, schrammte die russische Tour-De-Ski-Mannschaft knapp an einer Tragödie vorbei. Es waren sechs Mitglieder des Service-Teams, also keine Sportler, die in den Unfall verwickelt gewesen waren.

Es war die Nacht auf Dienstag: Gegen ein Uhr kam der Kleinbus des Teams kurz nach der Grenze in einer Kurve auf der vereisten Straße Richtung Livigno ins Schleudern. Das Auto flog über die Absperrung in den Stausee. Das Eis fing de stürzenden Wagen auf, alle Insassen konnten sich aus dem Wagen retten.

Pellegrino vor Bolschunow, Svahn vor Diggins
Der Schreck scheint mittlerweile verdaut: Bei den Männern kam Sprint-Spezialist Pellegrino, der Olympia-Zweite von 2018 und Weltmeister von 2017, zu seinem dritten Erfolg im Weltcup in Serie. Der russische Tour-Titelverteidiger Alexander Bolschunow wurde in Abwesenheit der Norweger Zweiter und unterstrich damit seine Favoritenrolle für die noch bis 10. Jänner laufende 15. Auflage. Bei den Damen skatete Svahn zu ihrem fünften Weltcupsieg. Sie setzte sich vor Jessica Diggins (USA) durch. Die ursprünglich zweitplatzierte Slowenin Anamarija Lampic wurde wegen Behinderung einer Konkurrentin auf den sechsten Rang rückversetzt.

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(Bild: KMM)



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