29.12.2020 16:46 |

Konnte sich retten

Eismeister mit Fahrzeug im Weißensee eingebrochen

Ein Riss im 24 Zentimeter dicken Eis wurde am Montag Eismeister Norbert J. (74) zum Verhängnis. Bei starkem Schneefall waren er und sein Sohn mit Räumungsarbeiten beschäftigt. 90 Meter von der Seebrücke entfernt geschah dann das Unglück. Das Fahrzeug brach im Weißensee ein. Zum Glück konnte der Eismeister noch die Tür öffnen und sich auf die Eisfläche retten. So konnte er noch seinen Sohn auf die Gefahrenstelle aufmerksam machen. Die Bergung des Fahrzeuges dauerte mehrere Stunden.

Aufgrund der starken Schneefälle wurde am Montag versucht, die zum Eislaufen vorgesehenen Bahnen vom Schnee zu befreien. Der Eismeister, sein Sohn und eine weitere Person waren unabhängig voneinander mit verschiedenen hierfür vorgesehenen Fahrzeugen auf der Eisfläche im Einsatz.

Als der 74-Jährige bei starkem Schneefall gegen 13.45 Uhr mit der Zugmaschine am Scheitelpunkt der geräumten Eislaufbahn, 90 Meter westlich der Seebrücke, dahinfuhr, merkte er plötzlich einen Riss im dicken Eis. Unmittelbar danach brach das Eis und Norbert J. versank mit der Zugmaschine im bis zur vier Meter tiefen, eiskalten Wasser.

Der Mann konnte noch im Sinken die Fahrzeugtür öffnen und sich im Wasser aus dem Fahrzeug befreien. Nachdem er sich wieder auf der Eisfläche befand, machte er noch seinen Sohn auf den Gefahrenbereich aufmerksam. J. blieb, bis auf eine kleine Beule am Kopf, sowie einer Unterkühlung, unverletzt. Warum das 24 Zentimeter starke Eis bei einer Lufttemperatur von minus sechs Grad Celsius einen Riss bekommen habe, könne er sich nicht ganz erklären, erklärte J.

Aufgrund des starken Schneefalles sei der Riss auch nicht sofort erkennbar gewesen. Die Bergung der abgesunkenen Zugmaschine dauerte mehrere Stunden. Feuerwehrtaucher haben mit Luftkissen die Maschine heraufgebracht.

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