17.12.2020 16:47 |

Winter an der Ostküste

Schnee-Spaß in New York, Chaos auf den Autobahnen

In weiten Teilen der US-Ostküste hat - rechtzeitig vor Weihnachten - der Winter Einzug gehalten. Was manch Corona-geplagten Großstädter erfreut, sorgt für Chaos im Verkehr: Ein schwerer Wintersturm brachte Schneeregen und Straßenglätte, bei einem Massenunfall mit bis zu 60 Fahrzeugen auf der Interstate 80 in Pennsylvania starben laut Polizei am Donnerstag zwei Menschen. Mittwochfrüh war in Virginia ein 19-Jähriger gestorben, dessen Fahrzeug von der glatten Fahrbahn abgekommen war. Im Westen Pennsylvanias war am Mittwoch ein 63-Jähriger mit einer Schneefräse von einem Räumfahrzeug angefahren worden und seinen Verletzungen erlegen.

Der Schneefall hatte in einigen Küstenbundesstaaten am späten Mittwochnachmittag (Ortszeit) eingesetzt. Einen Tag später maßen die Meteorologen für Teile Pennsylvanias 50 Zentimeter Neuschnee.

16 Zentimeter Schnee im Central Park - mehr als im gesamten Winter davor
In New York wurden im Central Park in der Nacht auf Donnerstag 16 Zentimeter Neuschnee gemessen - mehr als die zwölf Zentimeter, die dort im gesamten Vorjahreswinter gefallen waren. Am Donnerstag zog der Sturm weiter nach Nordosten, für die Neuengland-Staaten weiter nördlich waren noch rund 35 Zentimeter angekündigt.

Kein Schneefrei für Schüler - wegen Corona
Die Webseite Poweroutage.us meldete Donnerstagfrüh Stromausfälle in rund 70.000 Haushalten im Nordosten der USA - ein im Vergleich zu ähnlichen Wetterlagen der Vergangenheit eher niedriger Wert. Die üblicherweise ausgerufenen freien Schneetage bleiben heuer laut den Schulbehörden aus: Der Unterricht findet in der Corona-Pandemie ohnehin nur virtuell statt.

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