13.12.2020 19:01 |

Um 20 Millionen Euro

Salzburgs Rumpelpisten wurden glattgebügelt

Salzburgs Autofahrer waren die Rumpelpisten in den letzten Jahren schon gewöhnt. Diese werden jetzt aber immer weniger. 2020 wurden knapp 42 Kilometer Asphalt saniert und damit um mehr als das Doppelte wie noch im Jahr 2018. Diesen Weg will Verkehrslandesrat Stefan Schnöll konsequent weiter führen.

„Es ist gelungen, das 2019 hart erkämpfte und beinahe verdoppelte Budget im Jahr 2020 zu halten. Wir haben heuer insgesamt 20 Millionen Euro in die Sanierung unserer Landesstraßen investiert“, sagt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. Das sind um drei Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant. 65 Straßenabschnitte in Salzburg wurden damit verbessert.

6,6 Millionen Euro flossen dabei in den Pinzgau. Zu den größten Projekten zählten dort die Sanierung der B164 bei Stöckl mit 850.000 Euro oder der Landesstraße L247 bei Thumersbach. Diese schlug mit 500.000 Euro zu Buche. Etwas mehr als fünf Millionen Euro wurden im Flachgau aufgewendet. 1,3 davon gingen nach Straßwalchen. Mitten im Zentrum musste der Pfongaubach und die am Bach entlang führende Bundesstraße B1 saniert werden. Viel Geld verschlangen auch die Arbeiten in Obertrum und an der Umfahrung Fuschl.

Den Großteil der knapp vier Millionen Euro im Pongau flossen in verschiedene Arbeiten an der B311, etwa der Umfahrung Bischofshofen oder der Stützmauersanierung beim Stegtunnel. Viele Projekte wurden auch im Lungau (1,8 Millionen), dem Tennengau (1,5 Millionen) und der Stadt Salzburg umgesetzt (1,3 Millionen). „Es ist uns gelungen, fast 42 Straßenkilometer zu sanieren. Wir stellen damit sicher, dass sich der Straßenzustand verbessert. Diesen Weg wollen wir konsequent fortsetzen“, so Schnöll. Die Investitionen in den Straßensanierungen bleibt aber nur ein Teil im Salzburger Verkehrswesen. Der Ausbau der Öffis und des Radverkehrs hat weiterhin eine hohe Priorität. „Am Ende ist ein ausgewogener Mobilitätsmix wichtig. Wir wissen, dass viele Pendler auf das Auto angewiesen sind. Gut ausgebaute Straßen sind uns daher genauso wichtig“, so der Verkehrslandesrat.

Felix Roittner
Felix Roittner
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