Was für ein Auftritt von Joachim Löw knapp drei Wochen nach der blamablen 0:6-Niederlage gegen Spanien! Der deutsche Teamchef gab seine Meinung bei einem DFB-Medientermin in Frankfurt zum Besten. „In mir drinnen brodelt die Wut“, sagte er, sprach sogar von einer „Explosionsgefahr“. Aber äußerlich bemerkte man davon nichts, er schien völlig ruhig geblieben zu sein.
Und warum Löw verärgert ist? Wegen des Durchsickerns von internen Gesprächen. Das sei nicht in Ordnung, da herrsche bei ihm „Enttäuschung“ und „Explosionsgefahr“. Er wünsche sich mehr Geschlossenheit innerhalb des DFB, sagte der Weltmeister-Trainer.
Dass ihn das 0:6 gegen Spanien nicht mitgenommen hat, kann niemand behaupten. Der Ex-Tirol-Trainer sprach von: „Wut, die in mir brodelt“. Das Entscheidende aber sei die Entwicklung der Mannschaft. Und die habe seiner Meinung nach eine große Perspektive.
Nun, von einer schwierigen WM-Quali-Auslosung kann man seitens Deutschland nicht sprechen: Die „Nationalelf“ der Nachbarn trifft auf Rumänien, Island, Nordmazedonien, Armenien und Liechtenstein. Das dürfte ein Spaziergang für die Löw-Mannschaft werden. Was dann bei der WM 2022 auf sie wartet, ist eine andere Frage.
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