21.11.2020 19:54 |

Judo-Krimi

Hegyi verlor nächstes EM-Bronze in letzter Sekunde

Judoka Stephan Hegyi hat seine dritte EM-Bronze-Medaille in Serie am Samstag in Prag in letzter Sekunde verpasst! Der 22-jährige Wiener kassierte in der Klasse über 100 kg im Kampf um Rang drei gegen den Georgier Levani Matiashvili in Führung liegend unmittelbar vor Ablauf der vierminütigen Kampfzeit eine Ippon-Wertung. Damit endeten die Titelkämpfe in Tschechien mit einer Medaille für Österreich, Magdalena Krssakova hatte am Freitag in der Klasse bis 63 kg Silber geholt.

Hegyi war nach je einem Sieg und einer Niederlage durch einen Erfolg in der Hoffnungsrunde gegen den Niederländer Jur Spijkers in den Medaillenkampf gekommen. Sein nächster dritter EM-Rang nach 2018 und 2019 glitt ihm nach lange gut geführtem Kampf im letzten Moment aber noch aus den Händen. Hegyi kassierte im zweiten Duell mit Matiashvili die zweite Niederlage und landete auf dem geteilten fünften Rang.

„Richtig schade, Stephan hat bis zum Schluss den Kampf dominiert, der Georgier hätte im Golden Score bald seine dritte Strafe (Anm.: gleichbedeutend mit der Disqualifikation) kassiert“, bedauert ÖJV-Sportdirektor Markus Moser den bitteren Ausgang. „Ich habe den Ton angegeben, alles lief eigentlich wie geplant, ich war der bessere Kämpfer. Aber am Schluss war ich zu selbstsicher, habe ihn zu nahe herangelassen. Dann ist es passiert. Das ist natürlich ärgerlich. Meine dritte EM-Bronze-Medaille in Folge war zum Greifen nahe“, bedauerte Hegyi den Verlauf des Bronze-Kampfes.

Für Hegyis drei am Schlusstag ebenfalls angetretenen ÖJV-Teamkollegen war die EM frühzeitig zu Ende gegangen. Marko Bubanja (Klasse bis 90 kg), Aaron Fara (bis 100 kg) und Daniel Allerstorfer (über 100 kg) unterlagen allesamt zum Auftakt mit Ippon.

krone Sport
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