05.11.2020 11:07 |

200 Kontrollen

Lockdown: Polizei spricht der Bevölkerung Lob aus

200 Lokale wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von der Polizei kontrolliert. Die Salzburger verhielten sich dabei laut Polizei vorbildlich

„Es wurden vorwiegend Veranstaltungsorte und Lokale überprüft“, schildert Chefinspektor Hans Wolfgruber von der Landespolizeidirektion Salzburg. 200 „Örtlichkeiten“ kontrollierten die Polizisten seit dem Inkrafttreten des Lockdowns am Dienstag.

Laut Polizei genügend Personal vorhanden
Personal für die Kontrollen sei auch nach den Anschlägen von Wien und trotz der pandemiebedingten Herausforderungen genügend vorhanden. „Sie finden im Rahmen des Streifendienstes statt. Es geht um polizeiliche Wahrnehmungen“, erklärt der Sprecher. So überprüfen die Beamten unter anderem, ob sich Wirte an die Schließung der Gastronomie halten oder sich Gäste in den Lokalen aufhalten. Bisher war das nicht der Fall. Die Kontrollen seien „ohne Beanstandungen verlaufen“, wie Wolfgruber hervorhebt. Lediglich vier Anzeigen erstatteten die Beamten bei den Gesundheitsbehörden. „Das Verhalten der Bevölkerung ist sehr kooperativ“, so Wolfgruber. „Das polizeiliche Einschreiten läuft grundsätzlich friktionsfrei.“

Aufgrund der gesperrten Gastronomie ergeben sich nun jedoch auch skurrile Szenen. Über Salzburger, die im Stehen vor geschlossenen Lokalen essen, wunderte sich am Mittwoch nicht nur der „Krone“-Fotograf. Auch dem Betreiber des Würstelstandes „Heiße Kiste“ am Platzl in der Innenstadt, Wolfgang Schiessl, sind solche Bilder bereits aufgefallen. „Ich glaube aber nicht, dass sich das durchsetzt“, lacht der Experte für Steh-Snacks.

Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
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