In Scheffau am Tennengebirge regiert zwar der Sparstift, ein paar Lichtblicke gibt es aber. Ein gemeinsames Gebäude für Feuerwehr und Bauhof wird geplant, eine Krabbelgruppe heuer eröffnet. Und die Lammerklamm soll schon vor Ostern öffnen...
Seit zwölf Jahren ist Friedrich Strubreiter ÖVP-Ortschef in Scheffau. Es soll die letzte Periode sein, wie er sagt. In seinen letzten drei Jahren als Ortschef hat er noch einiges vor. „Wir planen einen Bau für unseren Bauhof und die Feuerwehr. Hier gibt es Synergien, die genutzt werden können.“
Ein Feuerwehrhaus alleine würde 90 Prozent der Zeit leer stehen. Gemeinschaftsräume, Sanitäranlagen müssten doppelt gebaut werden. Strubreiter: „Das bringt nichts. Außerdem sind 90 Prozent der Mitarbeiter auch bei der Feuerwehr – das würde Hand in Hand gehen.“ 3,5 Millionen Euro sind geplant. Viel Geld für eine Gemeinde mit 1500 Einwohnern, aber finanzierbar.
Gemeinde wächst – neue Krabbelgruppe kommt
Schon heuer werden zwei Krabbelgruppen um 700.000 Euro eröffnet. 575.000 Euro muss die Gemeinde selbst berappen. Strubreiter hierzu: „Wir haben den Kindergarten und die Schule vor vier Jahren neu gebaut. Die alte Schule und ein fertiges Wohnbauprojekt haben wir verkauft und damit eine Gegenfinanzierung. Wir wachsen, jetzt brauchen wir neue Gruppen und stecken wieder Geld in die alte Schule.“ Eine bestehende Krabbelgruppe zieht in die neuen Räumlichkeiten, eine neue wird geschaffen.
Die Gemeinde dürfe nicht jammern. Es seien nun einmal harte Zeiten, aber die müsse man nutzen, um antizyklisch zu investieren. Priorität haben dabei Kinder, Senioren und Straßensanierungen. Ein Wahlversprechen muss derzeit noch warten: Der Sportverein wünscht sich einen Beachvolleyballplatz. Strubreiter erklärt: „Der wird auch kommen, es braucht einfach noch ein bisschen Zeit.“
Die Gemeinde investiert übrigens auch kräftig in die Lammerklamm, die bei der ORF-Sendung „9 Plätze, 9 Schätze“ das Land Salzburg vertreten hat. „Wir haben 2025 satte 60.000 Besucher gehabt. Die naturbelassene Klamm ist ein echter Magnet und ein tolles Ausflugsziel. Da müssen wir auch investieren. Wir planen heuer bereits, dass wir schon vor dem Palmsonntag aufsperren können.“
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