Real Madrid legte in Gruppe G schon in der Anfangsphase innerhalb von nur 65 Sekunden den Grundstein zum Erfolg. Erst gelang Ronaldo mit einem schnörkellos geschossenen Freistoß durch ein Loch in der Mailänder-Mauer das 1:0, wenig später erhöhte Özil, dessen Schuss sich vom Rücken Boneras unhaltbar zum 2:0 ins Tor senkte, auf 2:0 (14.). Real dominierte die Partie danach fast nach Belieben, dass der Sieg gegen enttäuschende Italiener nicht höher ausfiel, grenzte schließlich fast an ein Wunder.
Im Parallelspiel musste Ajax Amsterdam nach Rot für Ooijer zwischen der 55. und der 85. Minute (Gelb-Rot für Auxerres Oliech) zwar zu zehnt spielen, kam gegen das nach wie vor punktlose Schlusslicht zu Hause aber dennoch zu einem 2:1 und dem ersten Erfolg in dieser CL-Saison. De Zeeuw (7.) und Luis Suarez (41.) brachten die Niederländer mit 2:0 in Front, ehe Birsa direkt nach dem Ausschluss das erste, letztlich aber bedeutungslose Tor im laufenden Bewerb gelang.
Eigentore verhelfen Bayern zum Sieg
In München geriet Bayern beim glanzlosen 3:2 über Cluj in Gruppe E nach einem Freistoß durch ein Kopfball-Tor von Cadu in der 28. Minute zwar in Rückstand, kam aber schon vier Minuten später zurück - wiederum traf der Portugiese, der einen Kroos-Schuss ins eigene Tor lenkte. Mit einem weiteren Eigentor brachte Cluj-Akteur Panin noch vor der Pause die Hausherren mit 2:1 in Führung (38.). Dass Traore fast mit dem Pausenpfiff für Cluj nur die Stange traf, erlaubte der Van-Gaal-Elf durch Gomez nach einem Abwehr-Patzer auf 3:1 (77.) zu erhöhen. Culio (86.) konnte mit dem Anschlusstreffer nur noch kurz für Spannung sorgen.
Weil im Gruppen-Parallelspiel der FC Basel beim AS Roma mit einem 3:1 überraschte, halten alle drei Bayern-Verfolger bei drei Punkten. Roma-Coach Claudio Ranieri und sein Team mussten sich beim Abgang ein lautes Pfeifkonzert anhören.
Arsenal macht mit Donezk kurzen Prozess
Arsenal ist weiter makellos, machte in Gruppe H im Duell der beiden Gruppenersten beim 5:1 kurzen Prozess mit Schachtjor Donezk. Vor eigener Kulisse trafen Alex Song (19.), Nasri (42.), Fabregas (60., Elfer), Wilshere (66.) und Chamakh (69.) und sorgten dafür, dass die "Gunners" ein beeindruckendes Torverhältnis von 14:2 aufweisen.
Das Ehrentor für Donezk (82.) erzielte ausgerechnet der einstige Arsenal-Akteur Eduardo, der sich im Dress seines Ex-Klubs vor zweieinhalb Jahren so schwer verletzt hatte. Hoffen darf weiter Sporting Braga, das nach einem 2:0-Heimsieg über Partizan Belgrad bei drei Punkten hält und auf Platz drei kletterte.
Chelsea kann Achtelfinale bereits einplanen
Bereits am frühen Abend hatte Englands Meister Chelsea den Einzug ins Achtelfinale so gut wie fixiert. Die Londoner feierten mit einem 2:0 bei Spartak Moskau im dritten Gruppenspiel den dritten Sieg. Vor 80.000 Zuschauern im Luschniki-Park brachte dabei ausgerechnet der Russe Juri Tschirkow, der vor seinem Wechsel auf die Insel bei Spartaks Lokalrivalen ZSKA Moskau gespielt hatte, die Gäste in der 23. Minute in Führung. Nicolas Anelka sorgte bereits in der 43. Minute für den Endstand.
In der zweiten Halbzeit diktierte der englische Doublegewinner weiterhin das erste Spiel zwischen diesen beiden Teams fast nach Belieben. Die Hausherren hatten bis auf eine Gelegenheit von Aiden McGeady aber keine echte Torchance, sodass der Tabellenführer der Premier League den Sieg problemlos über die Zeit brachte. Der Burgenländer Martin Stranzl saß bei Spartak nur auf der Bank. Im zweiten Spiel der Gruppe F besiegte Olympique Marseille Zilina mit 1:0.








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