Gegen Stau vor Schule:

„Sogar Kinder malten für unsere Aktion Schilder“

„Viele Schüler kommen zu Fuß, viele aber bringen die Eltern“, sagt Christa Sommerer. Sie wohnt in Linz-Urfahr nahe der Schule Petrinum, die Gegend ist am Morgen völlig überlastet. Nun machten Anrainer und Eltern gemeinsam auf den „Elterntaxi-Stau“ aufmerksam.

Christa Sommerer ist Anrainerin in der Nachbarschaft des Linzer Petrinums. Hier sorgen „Elterntaxis“ am Morgen vor der Schule und in allen Straßen rundum für Überlastung. „Unübersichtlichkeit entsteht und die sorgt für viele Gefahren für jene Kinder, die zu Fuß unterwegs sind“, sagt sie. Zudem leiden die Anrainer unter Lärm und Abgasen.

Fast alle folgten Appell
Darum gab es nun eine Aktion: Sie gingen auf die Straße. „Wir hielten Elterntaxis auf, baten darum, die Kinder weiter weg aussteigen zu lassen. Einige hundert Meter können Kinder schon zu Fuß gehen“, findet Sommerer. Unter den Aktivisten befanden sich mehrere Eltern von Schülern. „Die Kinder malten sogar Schilder für uns.“ Die Aktion verlief gut. „Fast alle haben unseren Appell verstanden und blieben viel weiter weg stehen.“ Die freundliche Aktion nannte sich „Kiss & Walk“. Sommerer hofft auf Umdenken und „Umlenken“.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Samstag, 28. November 2020
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