"Ich hoffe, dass dies ein Beitrag sein kann, den Fußball in Österreich attraktiver zu machen und dass Sturm Graz an der Spitze der Bundesliga mitspielen kann", wurde "Magna-Chairman" Stronach in der Mitteilung zitiert. Der gebürtige Steirer hatte in den vergangenen Wochen mehrmals sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Sturm beteuert.
Stronach spricht von "sozialer Verantwortung"
Der Mäzen sieht sein Engagement als "soziale Verantwortung", da sich "die Regierung nicht um alles kümmern kann". Bei Magna hatte sich der Multimilliardär Anfang September aus dem Konzern zurückgezogen und sich dies mit einer Abfindung im Gesamtwert von bis zu 1,1 Milliarde Dollar vergüten lassen.
Welche Spieler Stronach künftig für Sturm finanzieren wird, ist noch unklar. "Die Entscheidung, welche Spieler das sein werden, obliegt Sturm. Die einzige Vorgabe ist, dass es junge Spieler sein sollen", erklärte Sturms Präsident Gerald Stockenhuber. Das Treffen mit Stronach sei schließlich erst Freitagnachmittag über die Bühne gegangen.
Konzern übernimmt Spieler-Kosten
Klar ist, dass der Mäzen die Profi-Abteilung der Grazer unterstützen wird. Kolportiert wurde bereits, dass einige Kicker aus dem Kader von Wiener Neustadt schon im Winter zu den Grazern stoßen könnten. Auf diesbezügliche Spekulationen wollte sich Stockenhuber aber nicht einlassen. "Die Entscheidung darüber fällt unsere sportliche Leitung", meinte der Sturm-Präsident. Mit Trainer Franco Foda und Sportdirektor Oliver Kreuzer sollen in den kommenden Tagen Gespräche geführt werden.








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