Bild ersteigert

Betrugsopfer ist unsicher, ob es „Träumerin“ gibt

„Ich bin mir schon gar nicht mehr sicher, ob es das Bild überhaupt wirklich gab oder gibt“, sucht ein Betrugsopfer aus dem Bezirk Eferding nun das in Köln via Internet ersteigerte Werk „Träumende Dame“, für das er fast 5000 € zahlte und jetzt mit leeren Händen dasteht.

Zum Albtraum entwickelte sich der Zuschlag beim inzwischen geschlossenen Auktionshaus David in Köln. Denn bei einer freiwilligen Durchsuchung der Räumlichkeiten war von wertvollen Bildern, Uhren und anderen Gegenständen keine Spur mehr zu finden.

„Jetzt ist die Frage, wo das Bild abgeblieben ist“, sagt Dr. Wolfgang O., der sich das Gemälde von Ulisse Caputo gerne daheim aufgehängt hätte, sich von den Ermittlungsbehörden im deutschen Köln im Stich gelassen fühlt. „Zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft wird nicht kommuniziert, obwohl es Hunderte Geschädigte gibt.“ Alles deutet darauf hin, dass die Auktion vor einem Jahr in betrügerischer Absicht durchgeführt worden war.

Markus Schütz
Markus Schütz
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Donnerstag, 29. Oktober 2020
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