„Nicht akzeptabel“

Rihanna: Kritik wegen Mohammed-Song in Wäsche-Show

Adabei
06.10.2020 08:38

Eigentlich sollten bei Rihannas Dessous-Show ihre sexy Designs im Vordergrund stehen. Doch statt sich an den heißen Höschen und kessen BHs zu erfreuen, stören sich viele Fans gerade an einem Lied, das während der Rihannas Fenty-X-Savage-Schau gespielt wurde. Darin kommen nämlich Zeilen aus dem Hadith, Überlieferungen der Aussprüche und Handlungen des islamischen Propheten Mohammed, vor - und das passt etlichen Fans so gar nicht.

Seit dem 2. Oktober können Fans auf Amazon Prime die „Savage X Fenty Show, Vol. 2“ abrufen. Auch in diesem Jahr ließ es sich Rihanna nämlich nicht nehmen, eine fulminante Dessous-Show mit Topmodels wie Irina Shayk, Bella Hadid oder Cara Delevingne auf die Beine zu stellen.

Cara Delevingne (Bild: 2020 Amazon Studios)
Cara Delevingne

„Religion ist keine Ästhetik“
Doch ein Aspekt der Show sorgt derzeit für viel Kritik im Netz. Denn während der Show wurde der Song „Doom“ von Künstlerin Coucou Chloe gespielt. Darin zu hören: Zeilen des Hadith, der eine Übertragung von Aussagen und Handlungen des Propheten Mohammed ist. Viele Muslime sehen es daher auch mehr als respektlos an, dass dieser in einem Pop-Song genutzt wurde.

Die Models von Rihannas heißer Dessous-Show. (Bild: 2020 Amazon Studios)
Die Models von Rihannas heißer Dessous-Show.

Rihanna sieht sich deshalb nun mit einem regelrechten Shitstorm konfrontiert. Die Worte des Propheten dienten weder zur Unterhaltung, noch sollten sie von nicht muslimischen Menschen für sich missbraucht werden, so die Kritik. „Meine Religion ist keine Ästhetik“, ärgerte sich ein Fan. Ein anderer konnte dem nur beipflichten, erklärte: „Rihanna verwendet den Hadith ohne Angst und Feingefühl öffentlich in einer Fashion-Show - und die Leute, die sie verteidigen, sind der Beweis dafür, wie viel sie sich wirklich um die Gefühle der muslimischen Gesellschaft kümmern.“

Einige fordern nun sogar, dass sich Rihanna öffentlich entschuldigen sollte. „Musik sollte dazu dienen, Freude zu bringen, nicht 1,8 Milliarden Muslime zu verletzten. Rihanna sollte sich für das, was sie getan hat, entschuldigen. Das ist keineswegs akzeptabel“, erklärte ein weiterer Fan auf Twitter.

Weder Rihanna noch Coucou Chloe, die ebenfalls angefeindet wurde, weil sie „die schönen Worte des Propheten in Profit und Gewinn“ verwandelt habe, äußerten sich bislang zu dem Shitstorm im Netz. 

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(Bild: kmm)



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