04.10.2020 12:10 |

Und kontert Kritikern

Nach Shitstorm: Euke Frank löscht Trump-Tweet

Der Tweet von Euke Frank, Herausgeberin des Magazins „Woman“ und Ehefrau von ORF-Moderator Armin Wolf, hat am Samstagabend - krone.at berichtete - die Wogen hochgehen lassen. Frank hat den umstrittenen Post mittlerweile gelöscht und auch erklärt, warum sie den mit Corona infizierten US-Präsidenten „röcheln“ sehen wollte: Ihre Schadenfreude sei „seinen 20.000 Lügen, dem Größenwahn, dem Sexismus, der Menschenverachtung, der ständigen Verhöhnung Schwächerer“ sowie seinem Umgang mit Corona geschuldet.

Sie zweifelte daran, dass es Kritikern, die auf ihren Tweet mit „Morddrohungen, Vergewaltigungsphantasien und sexistischen Beschimpfungen“ reagiert hätten, „in erster Linie um Menschlichkeit oder Umgangsformen geht“.

Die Medienmacherin räumte ein: „Ja, vermutlich hätte ich mir den Tweet sparen können“, aber sie führte auch Gründe an, warum sie Donald Trump ein wenig leiden sehen wollte. Ihre Empörung über das Staatsoberhaupt hätte sich in den letzten Jahren aufgebaut.

Konkrete Beispiele für den Zorn auf Trump
Frank nannte auch konkrete Beispiele für ihre Verachtung Trumps: „Und vielleicht können sich manche noch erinnern, wie Donald Trump Hillary Clinton nach einem Schwächeanfall als epileptisch zuckenden Clown nachäffte oder einen Journalisten mit Handicap verhöhnte.“

Die Meinungen der Twitter-Gemeinde nach dieser Erklärung gehen einmal mehr auseinander. Einige meinen, sie hätte den Tweet gar nicht löschen sollen, andere zollen ihr dafür Respekt. Es gibt aber auch User, die der Journalistin nun selbst „eine Grippe mit viel Röcheln“ wünschen - also genau jenes Verhalten zeigen, dass sie an der Medienmacherin kritisieren.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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