
Sie ist 20 Jahre alt, hat einen tollen Job und eine Ausstrahlung, um die sie wohl etliche Frauen beneiden: Lisa Chitana Harasser ist die erste „Miss Alpin“. Die „Krone“ war bei der schönen Ellmauerin zu Besuch.
Sie hat nicht verraten, dass sie bei der Miss-Wahl teilnimmt. Dabei hätte ich ihr doch schon vorher sagen können, dass sie gewinnen wird“, so die erste Reaktion des Kitzbüheler Promi-Schneiders Franz Prader, als er erfuhr, dass seine Mitarbeiterin zur „Miss Alpin“ gekürt wurde.
Die 20-jährige Lisa mit dem wunderschönen zweiten Vornamen („Chitana ist ein Zigeunername“) machte ihren Arbeitgeber nicht zum ersten Mal stolz: Vor zwei Jahren gewann sie den Bundeslehrlingswettbewerb bei den Herrenkleidermachern.
Von den Freundinnen zur Teilnahme „gezwungen“
„Meine Freundinnen haben mich dazu überredet, bei der Wahl mitzumachen - ja regelrecht gedrängt“, lacht die bildhübsche Ellmauerin. Doch sie war zunächst skeptisch: „Ich dachte mir nur, was soll ich da. Ich bin ja nicht die Größte.“ Doch ihre Freundinnen ließen nicht locker und taten gut daran! Denn die Unterländerin verzauberte Anfang September vor allem mit ihrer Ausstrahlung die Jury im Casino Innsbruck. Dabei ließen die beiden Missenmacherinnen Kati Pletzer-Ladurner und Romana Exenberger ihre neue Miss nach der Bewerbung lange zappeln. „Als ich schon nicht mehr daran geglaubt habe, bekam ich das Mail, dass ich dabei bin.“
Umso größer die Freude über den Sieg: „Ich konnte es fast nicht glauben, als mein Name fiel. Ich hätte nie gedacht, dass ich gewinne“, strahlt die frischgebackene Schönheitskönigin, die von ihren Eltern die Leidenschaft für Indianer geerbt hat. Wo in anderen Tiroler Haushalten vielleicht Andreas Hofer von der Wand lacht, thront in ihrem Elternhaus Apachen-Häuptling Geronimo. „Ich finde Indianer richtig cool“, schwärmt Lisa, die im November mit ihrem Freund Lukas (23) in die erste gemeinsame Wohnung ziehen wird.
Aber auch sonst hat die 20-Jährige bereits konkrete Pläne für die Zukunft: „Irgendwann möchte ich mich mit einem eigenen Atelier selbstständig machen“, verrät die Schneidermeisterin, die gerne wandert, Bücher liest oder im Fitnessstudio schwitzt. „Sollte dies nicht klappen, werde ich Gerichtsmedizinerin“, schmunzelt Lisa, „Forensik fasziniert mich.“
Samuel Thurner, Kronen Zeitung
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