16.10.2020 06:00 |

60.000 Tonnen im Müll

So schmeißen Sie weniger Brot und Semmeln weg

Heute ist Welt-Brot-Tag! Zum Ehrentag des wohl wichtigsten Grundnahrungsmittels in Österreich verraten wir Ihnen Tipps, wie dieses länger frisch bleibt und wie Sie altes Brot optimal verwerten.

Brot zählt seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Nahrungsmitteln überhaupt. Schon im Mittelalter diente es dem Überleben, war es doch recht einfach herzustellen und hielt zumindest länger als Fleisch, Obst, Gemüse und Milchprodukte. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich Hunderte Sorten entwickelt, und die Bäckerinnen und Bäcker lassen sich immer etwas Neues einfallen. Auch heute noch zählt Brot mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von ca. 74,7 Kilogramm pro Jahr zum beliebtesten Nahrungsmittel der Österreicherinnen und Österreicher. 

Volle Brotregale schaden der Umwelt! 

Die traurige Nachricht: Da Brot so begehrt ist, wird dieses natürlich auch in Massen produziert. Sogar zehn Minuten vor Ladenschluss wird in vielen Discountern nochmal aufgebacken, um Kundenbeschwerden zu vermeiden. Die Folge: Rund 60.000 Tonnen Brot landen jährlich im Müll. Der Aufwand für die Herstellung und letztlich Verwertung des (dann bereits alten) Brotes kostet Unmengen an Ressourcen und schadet unserer Umwelt.

Zum Welt-Brot-Tag (16. Oktober) rufen wir also zu einem bewussteren Umgang mit einem derart wertvollen und gesunden Gut auf!  Wir haben einige Tipps und Tricks erarbeitet, wie man Brot besser lagern und nachher optimal verwerten kann. 

1. Kaufen Sie nur so viel Brot und Semmeln ein, wie Sie auch essen können. Die WHO empfiehlt rund 4-5 Scheiben Brot oder 1-2 Semmeln/Weckerl am Tag (bei nicht allzu aktiven Menschen!). Sportler dürfen sich hier natürlich 1-2 Scheiben oder Semmeln mehr gönnen. Ein Zuviel an Gebackenem ist nicht empfehlenswert, da Hefe, Roggen und Co. zu Verdauungsproblemen führen können.

2. Lagern Sie Brot, Semmeln und Co. bei ca. 18-20 Grad Celsius - idealerweise in einem atmungsaktiven Brotkasten oder Brotbeutel, in welchem die Luft zirkulieren kann.

Brokasten aus Bambus

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Brotbeutel 

3. Töpfe aus unglasiertem Ton oder Keramik sind ideale Brotbehälter - lassen Sie unbedingt von Plastik ab! Hier ist Schimmel vorprogrammiert. 

Brotkorb aus Keramik

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4. Wenn Sie feststellen, dass Sie das gekaufte Brot nicht mehr aufbrauchen können, frieren Sie es ein! Das ist die beste Möglichkeit, um Brot haltbar zu machen. Idealerweise schneiden Sie das Brot vorab in Scheiben und geben diese dann direkt in den Toaster oder in den Ofen. Das klappt auch ideal bei Weckerl, Semmeln und Laugengebäck! 

5. Vor allem Weißbrot, Fladen, Baguettes und Semmeln werden schnell hart. Doch das muss noch lange nicht in den Müll! Unser Tipp: Ein paar Tropfen Wasser auf das Gebäck und nochmals aufbacken! So werden die Teilchen schnell wieder richtig kross.

6. Brot schmeckt nicht nur mit Butter und Schnittlauch gut, sondern kann auch wunderbar weiter verarbeitet werden. In unserer Kulinarik finden Sie tolle Idee, wie Sie altes Brot und Semmeln ideal verwerten. Semmelknödel und Semmelbrösel sind erst der Anfang! Aus altem Brot lassen sich Aufläufe, Croutons, ja sogar Brotsalat zaubern! 

7. Ist das Brot dann tatsächlich verschimmelt, ist es nicht mehr genießbar. Schimmel-Sporen können sich bei Toast oder Brot sehr schnell verbreiten und für Übelkeit, Durchfall, ja sogar Kopfschmerz und Kreislaufprobleme sorgen! Verschimmeltes Brot muss daher - leider - aber unbedingt in den Müll! 

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Silvia Kluck
Silvia Kluck
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