18.09.2020 07:22 |

Technik umstritten

Stimmen unterm Helm: MotoGP testet den Boxenfunk

Beim Motorrad-Rennen in Misano testet die MotoGP den Boxenfunk. Obwohl die Fahrer eine Verbesserung sehen, ist die Technik umstritten.

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„Diese Idee gefällt mir“, lobt Valentino Rossi. „Gut, es dient der Sicherheit“, meint mit Franco Morbidelli der Sieger des ersten Misano-Rennens. Rund um den zweiten Lauf am Sonntag (ServusTV, 14) testen einige MotoGP-Piloten eine abgespeckte Form des Boxenfunks. Die Piloten können aber nicht wie etwa in der Formel 1 mit der Box sprechen. Es geht darum, den Fahrern entscheidende Sicherheitsinfos wie Warnflaggen zu übermitteln. Was bedeutet, dass Rossi und Co. keine Stimme unter ihrem Helm über Taktik oder Rennverlauf hören werden.

Die Fahrer loben die Verbesserung, die neue Technik ist aber nicht unumstritten. „Es ist für uns Fahrer schon jetzt schwer genug“, meint etwa Jungstar Fabio Quartararo. „Wenn mich in einer Kurve wer anspricht, könnte mich das ablenken“, sagt der Franzose. Sein Yamaha-Kollege Maverick Viñales denkt dabei auch an die zusätzliche Show: „Wenn ich denke, was ich unter meinem Helm so herausschreie, dann könnte das bei einer Übertragung ganz nett sein.“

Marc Márquez verfolgt die Diskussion aus der Ferne. Nach seinen Oberarm-OPs absolviert der Superstar seine ersten Trainings. Ein Comeback-Termin ist aber weiter offen.

Markus Neißl, Kronen Zeitung

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