10.09.2020 07:41 |

Insgesamt sechs Tote

Baby bei Waldbränden an US-Westküste gestorben

Die verheerenden Busch- und Waldbrände an der Westküste der USA haben sich erneut deutlich ausgebreitet. Mindestens sechs weitere Menschen kamen nach Angaben der Behörden vom Mittwoch zuletzt durch die Feuer ums Leben. Neben Kalifornien wüteten die Brände auch in den US-Staaten Oregon und Washington.

Unter den Todesopfern ist auch ein einjähriges Baby. Es starb in Okanogan County im US-Bundesstaat Washington, als die Eltern mit dem Säugling vor den Flammen flüchten wollten, wie die örtliche Polizei mitteilte. Die Eltern trugen schwere Brandverletzungen davon. Im Bezirk Marion in Oregon wurden die Leichen von zwei Opfern der Feuerkatastrophe gefunden. Laut Lokalmedien handelte es sich um einen zwölfjährigen Buben und seine Großmutter.

Auch im nordkalifornischen Butte County wurden nach Angaben der Behörden drei Todesopfer der Brände entdeckt. Zuvor waren bereits mindestens acht Menschen in Kalifornien durch die dort seit Wochen heftig wütenden Busch- und Waldbrände ums Leben gekommen.

„Größter Verlust von menschlichem Leben und Eigentum“
Die erneute massive Ausbreitung der Brände wurde seit dem vergangenen Wochenende durch eine Hitzewelle und trockene Winde begünstigt. Hunderte weitere Häuser wurden seither vernichtet. In Oregon wurden mindestens fünf Städte durch die Flammen „erheblich zerstört“, wie Gouverneurin Kate Brown mitteilte.

Es könne zum „größten Verlust von menschlichem Leben und Eigentum“ durch Busch- und Waldbrände in der Geschichte von Oregon kommen, warnte Brown. Auch der Gouverneur von Washington, Jay Inslee, nannte das Ausmaß der Feuer „beispiellos und herzzerreißend“.

2018 kamen 86 Menschen bei Waldbränden ums Leben
Busch- und Waldbrände haben in Kalifornien in den vergangenen Jahren stark zugenommen, wofür Experten die Erderwärmung mitverantwortlich machen. Beim folgenschwersten Waldbrand der kalifornischen Geschichte waren im November 2018 in Norden des Staates 86 Menschen ums Leben gekommen.

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